In das Kreisgebiet SI fließen über 2,4 Millionen Euro

„Die SPD-geführte Landesregierung hält Wort, auch beim Ausbau der Betreuungskapazitäten für unter Dreijährige (U3)“, erklärte jetzt der Vorsitzende des SPD-Unterbezirks Siegen-Wittgenstein, Willi Brase (MdB).

In diesem und im kommenden Jahr fließen insgesamt über 2,4 Millionen Euro aus dem neuen „NRW-Landesprogramm U3-Ausbau“ in die beiden Jugendamtsbezirke des Kreisgebiets Siegen-Wittgenstein (Stadt Siegen, Kreis Siegen-Wittgenstein). Noch in diesem Jahr erhalten beide Jugendämter zusammen über 1,5 Millionen Euro, im kommenden Jahr 2012 noch einmal zusammen über 900.000 Euro vom Land für die Schaffung neuer Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Entsprechende Bescheide werden beide Jugendämter noch in dieser Woche erhalten, so Willi Brase (SPD-MdB). Besonders erfreulich sei, dass auch die Investitionsfördermittel für das Jahr 2012 bereits jetzt verbindlich zugesagt werden, so dass eine bessere Planung möglich ist.

„Mit dem Programm, das übrigens auch im Jahr 2013 weiter fortgesetzt wird, unterstützt das Land die Kommunen nachhaltig bei ihrer Aufgabe, den ab 1. August 2013 geltenden Rechts-anspruch auf einen Betreuungsplatz für ein- und zweijährige Kinder zu erfüllen. Die SPD-geführte Landesregierung sorgt so für bessere Rahmenbedingungen in der frühkindlichen Bildung“, betonte der SPD-Unterbezirksvorsitzende. Ferner wies Brase auf die grundlegende Reform des Kinderbildungsgesetzes hin, die schrittweise erfolgen wird. Die SPD habe bereits durchgesetzt, dass Eltern ab dem 1. August 2011 für das letzte Kindergartenjahr keine Beiträge mehr zahlen müssen. „Es werden weitere Schritte folgen. Das Ziel sozialdemokrati-scher Politik ist, Bildung insgesamt gebührenfrei zu stellen“, fügte der heimische SPD-Politiker hinzu.

Abschließend appellierte Brase an das Jugendamt des Kreises Siegen-Wittgenstein (zustän-dig für alle SI-Kommunen bis auf die Stadt Siegen), bei der Verteilung der jetzt zur Verfügung stehenden Fördermittel des Landes für den U3-Ausbau „den unterschiedlichen Bedarfen in den einzelnen Kommunen seines Zuständigkeitsbereichs auf angemessene Weise Rechnung zu tragen“.