SPD Neunkirchen besuchte Schwerin, Wismar und Umgebung

Die Neunkirchener Sozialdemokraten bei einer Führung am Wismarer Strand.

Es muss nicht unbedingt die Südsee sein, auch Schwerin, die charmante Landeshauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern mit ihren paradiesischen Seenlandschaften, der malerischen Altstadt sowie dem phantastischem Schloss beeindruckt die Besucher sehr stark und regen zu weiteren Besuchen an.

Diese Meinung vertraten über 40 Teilnehmer einer Reisegruppe der Neunkirchener SPD, die sich 5 Tage in Schwerin, Wismar und Umgebung aufhielten. Natürlich standen auf dem von SPD-Gemeindeverbands-Vorsitzenden Hans-Dieter Moritz organisierten Reise auch politische Gespräche auf dem Programm.
Die Schweriner Landtagsabgeordnete Martina Tegtmeier empfing die Neunkirchener im Schwe-riner Willy-Brandt-Haus und sprach eine breite Themenpalette von Vorhaben und Problemen der Mecklenburgischen Landespolitik an. Sie wies u.a. darauf hin, dass zurzeit ein Gesetzentwurf zur Neuausrichtung der kommunalen Finanzausstattung sowie Handlungsempfehlungen einer Enquetekommission für Zusammenschlüsse von Gemeinden (Gebietsreform) intensiv diskutiert werden.

Frau Tegtmeier berichtete auch von der Geschichte des Willy-Brandt-Hauses in Schwerin, in dem von 1927 bis zur Machtübernahme der Nazis 1933 die Redaktion der Zeitung „Das freie Wort“ arbeitete. Auch die Schweriner Sozialdemokraten und Gewerkschaften hatten hier ihre Büro- und Arbeitsräume. 1945 kehrte die SPD für kurze Zeit in das Haus zurück. Nach der Zwangsvereinigung der SPD mit der KPD richteten die Kommunisten eine Parteischule in die-sem Haus ein.

1990 konnte die SPD endlich den Antrag auf Rückübertragung ihres Traditionshauses stellen. Nach einem langwierigen Verfahren erhielt sie es im August 1998 endlich ihr Haus zurück. Mar-tina Tegtmeier (MdL): „Zu Ehren Willy Brandts, der sich Zeit seines Lebens mit der mecklenbur-gischen Heimat seiner Mutter und seines Großvaters end verbunden fühlte, trägt das Haus sei-nen Namen.“
Weitere Höhepunkte der Reise waren u.a. eine Schifffahrt mit der traditionsreichen „Weißen Flotte“ durch die Schweriner Sieben-Seen-Landschaft und der Besuch der Hansestadt Wismar, mit der größten im Ostseeraum erhaltenen Altstadt, den zahlreichen Kirchen und der sehens-werten Backsteingotik. „Meck-Pomm ist eine Reise wert“ war das Fazit aller Teilnehmer.