Ehemaliger SPD-Politiker Hans-Georg Vitt verstarb vor 30 Jahren

Am 17. Juli 1981, vor nunmehr genau dreißig Jahren, verstarb – im Alter von nur 58 Jahren – der vielen älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern noch gut bekannte ehemalige SPD-Politiker Hans-Georg Vitt. Er war u.a. Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion, Bürgermeister der früheren Stadt Hüttental, Mitglied der Landschaftsversammlung Westfalen-Lippe und heimischer Landtagsabgeordneter in Düsseldorf, bis zu seiner Wahl in den Landtag auch Geschäftsführer des SPD-Unterbezirks.

„Hans-Georg Vitt war in den sechziger und siebziger Jahren einer der bedeutendsten Politiker des Siegerlandes. Er hat hierzulande viele bleibende Spuren hinterlassen“, erinnerten jetzt seine Nachfolger im Amt des Vorsitzenden der SPD-Kreistagsfraktion, Hans-Dieter Moritz und Michael Sittler, an das erfolgreiche Wirken und Schaffen des leider viel zu früh verstorbenen Sozialdemokraten. „Sein Name ist insbesondere mit der Errichtung der Universität Siegen und dem Bau der Hüttentalstraße (HTS) untrennbar verbunden. Beides ist uns Siegerländern und Wittgensteinern heute selbstverständlich. Damals mussten diese Errungenschaften jedoch erst für die Region erkämpft werden. Daran war Hans-Georg Vitt ganz maßgeblich beteiligt, und dafür sind wir ihm bis heute dankbar“, betonten Michael Sittler und Hans-Dieter Moritz.

Beide SPD-Kommunalpolitiker erklärten übereinstimmend: „Der in Weidenau beheimatete Hans-Georg Vitt war ein Kommunal- und Landespolitiker mit Leib und Seele. Er war ein Pragmatiker, der aber das Wünschenswerte stets im Blick behielt. In der Tagespolitik orientierte sich Vitt stets an dem, was machbar war, und kämpfte dafür mit Nachdruck. Sein Wort hatte auf allen politischen Ebenen erhebliches Gewicht.“ Für seine erfolgreiche Arbeit wurde Vitt u.a. mit dem Großen Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.