„Signale der Kommunalpolitik gehen in die richtige Richtung“

Nach einem Gespräch mit den Anwohnern der Hans-Holbein- und angrenzender Straßen über die Busverkehre in diesem Wohnbereich traf sich die Weidenauer SPD jetzt auch mit Vertretern der Juso-Hochschulgruppe an der Universität Siegen. In der jüngsten Vorstandssitzung des Ortsvereins konnte Vorsitzender Reiner Lorenz die beiden Sprecher, Sabrina Isic und Marco Schneider, sowie den AStA-Vorsitzenden Julian Hopmann, der ebenfalls der Juso-Hochschulgruppe angehört, begrüßen.

Der SPD-Ortsverein Weidenau und die Juso-Hochschulgruppe äußerten sich erfreut, dass in der letzten Sitzung des Hauptausschusses der Stadt Siegen deutlich geworden ist, dass sich alle Fraktionen und jetzt auch Bürgermeister Steffen Mues vorstellen können, den Uni-Campus ‚Adolf-Reichwein-Straße’ von den Bussen künftig über die Hochschulstraße (und die Osttangente) anfahren zu lassen, so dass der heute stark beeinträchtigte Wohnbereich an der Hans-Holbein-Straße entlastet würde. „Stadt, Universität und AStA müssen jetzt unverzüglich Gespräche mit dem Busunternehmen Transdev aufnehmen, so dass eine solche neue Streckenführung möglichst zeitnah realisiert werden kann“, erklärten SPD-Ortsvereinsvorsitzender Reiner Lorenz und die Vertreter der Juso-Hochschulgruppe gemeinsam. Lorenz fügte hinzu: „Ein geringer Teil der Busse wird sicherlich weiterhin die Hans-Holbein-Straße anfahren müssen, da es natürlich auch Anwohner gibt, die auf den ÖPNV angewiesen sind.“

Einig waren sich beide Seiten, dass eine neue Streckenführung „zu keiner erheblichen Verteuerung“ des Semestertickets für die Studentinnen und Studenten führen darf. Ebenso gilt, dass auch die Uni-Gebäude Paul-Bonatz-Straße und Hölderlinstraße (AVZ) möglichst optimal angebunden bleiben müssen. Der AStA-Vorsitzende Julian Hopmann machte zudem deutlich, „dass die in den kommenden Jahren absehbar weiter steigenden Studentenzahlen eine entsprechende Verstärkung der Busverkehre zur und von der Universität erforderlich machen werden. Wer brauchen also nicht weniger, sondern mehr Busverbindungen“. Reiner Lorenz stimmte dem grundsätzlich zu, geht aber zugleich davon aus, dass sich die Lage auf dem Haardterberg durch die künftige universitäre Nutzung des Unteren Schlosses in Siegen mittelfristig etwas entspannen dürfte.

„Egal, wie sich die Situation auf dem Haardterberg künftig entwickelt, wird der SPD-Ortsverein Weidenau stets bemüht sein, den Weg für tragfähige Kompromisse zu ebnen, die den Interessen sowohl der Anwohner als auch der Studierenden in angemessener Weise Rechnung tragen. Wir möchten also weiterhin unseren Beitrag für eine möglichst gute Nachbarschaft von Universität und Wohnbevölkerung in unserem Stadtteil Weidenau leisten“, sicherte der örtliche SPD-Chef Reiner Lorenz den Studierenden zu. Der SPD-Ortsverein und die Juso-Hochschulgruppe vereinbarten, weiterhin in Kontakt zu bleiben.