Land NRW springt für Kitabeiträge der Eltern ein

„Die SPD hält Wort: Rückwirkend ab dem 1. August 2011 erhalten unsere beiden Jugendämter (Stadt Siegen und Kreis Siegen-Wittgenstein) pro Kindergartenjahr zusammen über 2,2 Millionen Euro vom Land NRW, damit die Eltern von Kindern, die im letzten Kindergartenjahr sind, keine Beiträge mehr zahlen müssen“, erklärte jetzt der Vorsitzende des SPD-Unterbezirks Siegen-Wittgenstein, Willi Brase (MdB). Von diesen Ausgleichsmitteln entfallen auf das Jugendamt des Kreises über 1,38 Millionen Euro, auf das der Stadt Siegen rund 820.000 Euro.

„Das ist ein weiterer wichtiger Schritt hin zur gebührenfreien Bildung, so dass alle Kinder optimal gefördert werden können. Gleichzeitig wird der Geldbeutel der Eltern entlastet. Diese Maßnahme bringt den jungen Familien mehr als jede Kindergelderhöhung“, betonte der SPD-Kreisvorsitzende.

Brase erläuterte, dass beide Jugendämter zunächst monatliche Abschlagszahlungen in entsprechender Höhe erhalten. Die endgültige Erstattung sei noch Gegenstand der Verhandlungen zwischen der von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) geführten Landesregierung und den kommunalen Spitzenverbänden. Über die Abschlagszahlungen werden jetzt rund 138 Millionen Euro an die kommunalen Jugendämter in ganz Nordrhein-Westfalen verteilt. „Endgültig stellt das Land den Städten und Gemeinden insgesamt 150 Millionen Euro als Ausgleich für die weggefallenen Elternbeiträge im letzten Kindergartenjahr zur Verfügung“, fügte der Vorsitzende des SPD-Unterbezirks Siegen-Wittgenstein abschließend hinzu.