SPD-Unterbezirksvorstand analysierte Ergebnisse der Landtagswahl

„Wir Sozialdemokraten sind im Siegerland und in Wittgenstein von jetzt an wieder die politische ‚Nummer 1’. Die Parteimitglieder in den Ortsvereinen haben gemeinsam mit Tanja Wagener und Falk Heinrichs einen engagierten und erfolgreichen Wahlkampf geführt. Die Mühe hat sich gelohnt. Wir haben beide Direktmandate nicht nur knapp, sondern jeweils mit einem deutlichen Vorsprung vor der CDU gewonnen“, betonte Willi Brase (MdB) in der jüngsten Sitzung des SPD-Unterbezirksvorstands.

Im Namen der ganzen Partei gratulierte der Unterbezirksvorsitzende den beiden direkt gewählten Landtagsabgeordneten Tanja Wagener (WK 126) und Falk Heinrichs (WK 127) und wünschte den beiden für ihre künftige Arbeit in Düsseldorf sowie vor Ort in den Wahlkreisen „eine glückliche Hand und viel Erfolg“. Gleichzeitig kündigte Brase eine gute und enge Zusammenarbeit des Bundestagsabgeordneten, der beiden neu gewählten Landtagsabgeordneten, der kommunalen Fraktionen der SPD im gesamten Kreisgebiet sowie aller Parteigliederungen an.

Erfreut nahmen die Vorstandsmitglieder auch das Zweitstimmenergebnis, das die SPD im Kreis Siegen-Wittgenstein erzielt hat, zur Kenntnis. „Mit 41,2 Prozent liegen wir gut zwei Prozent über dem Landesdurchschnitt“, hob der stellvertretende Unterbezirksvorsitzende Michael Plügge hervor. Selbst in Kommunen wie Burbach und Netphen, die nicht gerade den Ruf einer SPD-Hochburg haben, gewann die SPD mehr Zweitstimmen als die CDU, sogar in Wilnsdorf hat die Union nur noch einen Vorsprung von gerade mal 44 Zweitstimmen. „Es ist völlig klar, dass vor allem auch die guten Zweitstimmenergebnisse, die wir kreisweit erreicht haben, in hohem Maße unserer erfolgreichen und beliebten Ministerpräsidentin Hannelore Kraft zu verdanken sind“, zog Willi Brase (MdB) eine insgesamt positive Bilanz.

Der Parteivorsitzende fügte hinzu: „Die für die Siegerländer und Wittgensteiner SPD ausgesprochen guten Ergebnisse der Landtagswahl sind für uns Verpflichtung und Ansporn zugleich. Wir blicken von jetzt an mit größerer Zuversicht auf die Bundestagswahl im kommenden Jahr sowie auf die Kommunalwahl 2014. Seit 1999 dominieren die CDU und die übrigen Parteien des sogenannten bürgerlichen Lagers die Kommunalpolitik in unserer Region. Das wollen wir 2014 ändern.“