SPD lobt „gelungene Präsentation heimischer Wirtschaftsgeschichte“

Die SPD-Kreistagsfraktion nutzte jüngst eine ihrer Fraktionssitzungen, um sich unmittelbar vor Ort ausführlich über die im Zusammenhang mit der REGIONALE 2013 laufenden Planungen zur Erweiterung des Technikmuseums Freudenberg zu informieren. Dabei konnten Vertreter des Trägervereins deutlich machen, dass es nicht nur um die Sicherung des derzeitigen Bestandes, sondern um eine – auch unter museumspädagogischen Gesichtspunkten anspruchsvolle und interessante – Bereicherung des beliebten Museums geht.

„Das Technikmuseum Freudenberg ist schon heute eine äußerst gelungene Präsentation heimischer Industrie- und Wirtschaftsgeschichte,“ lobte Michael Sittler, Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion. „Das REGIONALE-Projekt kann helfen, das Museum als wichtigen Ort der Dokumentation unseres industriellen Erbes weiter zu stärken. Auch der damit verbundene pädagogische Wert ist beachtlich.“

Die SPD-Kreistagsfraktion brachte ihre Erwartung zum Ausdruck, dass die südwestfälischen Landräte und die Südwestfalen Agentur die Voraussetzungen schaffen, um das entsprechende REGIONALE-Projekt zur Umsetzungsreife zu bringen. Die Freudenberger SPD-Politiker Horst Fischer und Klaus Krämer erklärten: „Die notwendigen Fördermittel müssen bereitgestellt werden.“ Es fehle bestimmt nicht an der Bereitschaft der NRW-Landesregierung, das Projekt zu unterstützen, sondern jetzt komme es darauf an, pragmatische Ansätze zu entwickeln, um die letzten formalen Hürden zu nehmen. „Hier sind der Landrat und die Südwestfalen-Agentur gefordert, den ehrenamtlichen Akteuren des Technikmuseums die notwendige Hilfe zu bieten.“

Besonders positiv wurde von den zahlreichen Fraktionsmitgliedern wahrgenommen, dass die Aktivitäten rund um das Technikmuseum ein hervorragendes Beispiel bürgerschaftlichen Engagements darstellen. „Hier wirken Heimatverbundene, Technikinteressierte, heimische Unternehmen und Institutionen in einer besonders lobenswerten Weise zusammen und zeigen, wie viel erreicht werden kann, wenn alle Beteiligten von einer gemeinsamen Idee überzeugt sind,“ meinte Waltraud Schäfer, stellvertretende Landrätin und stellvertretende Vorsitzende des Heimatbundes Siegerland-Wittgenstein.