Gute Nachrichten für Industrielogistik

Durch Autobahnstaus verspätet aber mit guten Nachrichten aus dem NRW-Verkehrsministerium für die Industriebetriebe in Südwestfalen kamen der Bundestagsabgeordnete Willi Brase und der Landtagsabgeordnete Falk Heinrichs aus Düsseldorf zur Hauptversammlung des SPD-Ortsvereins Bad Berleburg-Mitte. Parteifreund und Minister Michael Groschek habe am Montagabend in Düsseldorf seine Zustimmung zu einer verbindlichen Neuregelung im Schwerlastverkehr signalisiert, berichtet Brase. „Damit nicht immer wieder jede Brücke kontrolliert werden muss“, so Brase, sollen zwei Routen für Schwertransporter aus der Region Südwestfalen in Richtung der Häfen im Ruhrgebiet und nach Hamburg festgelegt werden. Das komme in Wittgenstein beispielsweise dem Erndtebrücker Eisenwerk zugute. Im Siegerland seien SMS in Hilchenbach, Dango & Dienenthal und Gontermann-Peipers in Siegen oder Gräbener in Werthenbach die Nutznießer.
Laut Brase sei es ein starkes Argument gewesen, dass sich die heimischen Maschinenbau-Unternehmen und Röhrenhersteller wegen der qualifizierten Arbeitnehmer zu ihren Standorten in Siegen-Wittgenstein bekennen und hier bleiben wollen. In Sachen Route 57 zwischen Kreuztal und Schameder konnten die beiden Abgeordneten indes noch keinen Durchbruch in Düsseldorf melden. „Aber wir sind da dran“, betonte Falk Heinrichs.

-Westfalenpost-