Stimmen zur Uni: SPD sieht Bund in der Pflicht

Die SPD-Abgeordneten Willi Brase (MdB), Tanja Wagener (MdL) und Falk Heinrichs (MdL) haben kürzlich den Campus der Uni Siegen auf dem Haardter Berg besucht, um sich ein Bild von der schwierigen Lage im Sozialbereich der Uni Siegen zu machen. Die Forderung der Politiker: Die sozialen Belange der Studierenden verdienen mehr Beachtung.

Willi Brase wies darauf hin, dass das Land NRW beabsichtigt, 50 Millionen Euro aus Mitteln des Sozialen Wohnungsbaus für die kurz- und mittelfristige Schaffung weiterer Wohnheimplätze für Studierende bereitzustellen. „Wir werden in Düsseldorf deutlich machen, dass es hier vor allen Dingen bei uns in Siegen einen ganz erheblichen Nachholbedarf gibt“, kündigten die beiden Landtagsabgeordneten an.

Die SPD-Politiker betonten, dass auch der Bund aufgefordert sei, zusätzliche Anstrengungen zu unternehmen, die schwierige Lage an den Hochschulen zu lindem. „Bisher war der Fokus mehr auf die Bereiche Forschung und Lehre gerichtet, jetzt benötigen wir eine Offensive, die vor allem auch den sozialen Belangen und Bedürfnissen der Studierenden stärker Rechnung trägt“, so die drei SPD-Politiker. Ihre Gesprächspartner waren der Geschäftsführer des Studentenwerks, Detlef Rujanski, die Abteilungsleiter Burkhard Lutz (Wohnen) und Anna Weimer (Gastronomie-Mensa) sowie der AStA-Vorsitzende Bastian Hirsch.

-Westfälische Rundschau, Westfalenpost-