Equal Pay Day 2013 – Willi Brase setzt sich für gesetzliche Lösung ein

Wie auch schon in den letzten Jahren demonstrierte Willi Brase MdB am Equal Pay Day am Brandenburger Tor in Berlin für diskriminierungsfreie Löhne und Gehälter zwischen Frauen und Männern.

"Frauen verdienen in Deutschland im Schnitt 22 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen. Für die Durchsetzung von gleichem Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit von Männern und Frauen gibt es bei Bundeskanzlerin Merkel und ihrer schwarz-gelben Koalition nur Worte, die die Situation beklagen. Ansonsten bleiben sie bis heute tatenlos in der Bekämpfung von Lohndiskriminierung“, so Willi Brase, der sich als einziges männliches Mitglied der Arbeitsgruppe Geschlechtergerechtigkeit der SPD-Bundestagsfraktion bereits seit Jahren für die gleiche Entlohnung zwischen Männern und Frauen engagiert. "Wir brauchen eine gesetzliche Regelung, damit sich endlich etwas tut, denn die Lippenbekenntnisse von Unternehmen zeigen bisher keine Wirkung", kritisiert Willi Brase.

Am Equal Pay Day haben Frauen in Deutschland endlich genauso viel Geld in der Tasche wie ihre männlichen Kollegen schon am Ende des Vorjahres. Dieses Lohngefälle von knapp drei Monaten zeigt der Equal Pay Day am 21. März 2013 auf. Da dies kein Grund zum Feiern ist, demonstrierten an diesem Tag Frauenverbände, Gewerkschaften und die SPD-Bundestagsfraktion vor dem Brandenburger Tor.

Die SPD-Bundestagsfraktion will die Unternehmen verpflichten, für diskriminierungsfreie Löhne und Gehälter zu sorgen. Ein entsprechendes Gesetz hat die SPD bereits vorgelegt. Die schwarz-gelbe Koalition im Bund und Frau Merkel zeigen Frauen jedoch weiterhin die kalte Schulter.

Die Forderungen der SPD im Einzelnen:
• Gesetz für tatsächliche Lohngleichheit zwischen Frauen und Männern.
• Gesetzlicher Mindestlohn in Höhe von mindestens 8,50 Euro.
• Reguläre Beschäftigung statt prekäre Beschäftigung, wie Mini-Jobs oder „kleine“ Teilzeit
• Gleichstellungsgesetz für bessere Aufstiegschancen in der Privatwirtschaft
• Gesetzliche Mindestquoten für Aufsichtsräte und Vorstände
• Reform des Bundesgremiengesetzes und die Einbeziehung der Aufsichtsgremien der Sozialversicherungen und anderer Körperschaften des öffentlichen Rechts