SPD besuchte Kontakt- und Begegnungstreff „AWO 100“ in Weidenau

Der Anfang des Jahres neu eröffnete Kontakt- und Begegnungstreff „AWO 100“ war jetzt das Besuchsziel einiger Vorstandsmitglieder der Weidenauer SPD und des Bundestagsabgeordneten Willi Brase. Ihre Gesprächspartner waren u.a. AWO-Kreisvorsitzender Peter Eberlein und Dr. Andreas Neumann, der neue Geschäftsführer des AWO-Kreisverbands Siegen-Wittgenstein/Olpe.

Der Treff ist eine Anlaufstelle für Menschen mit körperlicher oder sog. geistiger Behinderung sowie psychischen Erkrankungen, die sich zunehmender Beliebtheit erfreut. Hier finden regelmäßig offene Sprechstunden statt, in denen insbesondere über die viefältigen Wohnmöglichkeiten und auch die ergänzenden Angebote der AWO informiert wird. „Wir versuchen herauszufinden, welche Unterstützung der einzelne Ratsuchende konkret benötigt“, erläuterte Dr. Stephanie Altjohann, bei der AWO für das Ambulant betreute Wohnen und den Begegnungstreff zuständig, und fügte hinzu: „Ziel ist und bleibt die möglichst selbständige Lebensführung der Klienten in ihrer eigenen Wohnung.“ Unterstützt werde nur da, wo Hilfe notwendig ist.

Weidenaus SPD-Vorsitzender Reiner Lorenz, Willi Brase (MdB) und die übrigen Parteimitglieder zeigten sich von den freundlich und einladend gestalteten barrierefreien Räumen in der Weidenauer Straße 100 – auf diese runde Hausnummer geht der Name der Einrichtung zurück – beeindruckt. „Es ist wichtig, dass behinderten und psychisch erkrankten Menschen gerade auch solche Treffpunkte, die man ganz zwanglos aufsuchen kann, zur Verfügung stehen“, betonte Willi Brase (MdB). Gut gewählt sei zudem der zentrale Standort an der Hauptstraße zwischen Weidenau und Geisweid, der mit öffentlichen Verkehrsmitteln bestens erreichbar ist, fand Reiner Lorenz.

Peter Eberlein wies ferner auf die unmittelbare Nähe des Kreisklinikums mit seinen ambulanten und stationären Behandlungsangeboten im Bereich der Psychiatrie hin. „Wir hoffen und gehen davon aus, dass sich hier künftig eine gute und enge Zusammenarbeit entwickeln wird. Das bietet sich an“, so Dr. Andreas Neumann.

Dr. Stephanie Altjohann berichtete, dass im Kontakt- und Begegnungstreff nicht nur professionelle Beratung angeboten wird. „Hier finden außerdem zahlreiche Freizeitaktivitäten statt, die bisher vor allem von Klienten unseres Betreuten Wohnens gerne genutzt werden“, hob sie hervor. Auf diese Weise entstehen Kontakte und teilweise sogar Freundschaften, die dann auch außerhalb des „AWO 100“ gepflegt werden. „Das ist für Menschen mit Behinderung oder einer psychischen Erkrankung sehr wichtig, denn sie sind wichtiger Teil unserer Gesellschaft“, meinte Erik Dietrich, stv. Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Weidenau, abschließend.