Das Neue Kindergeld der SPD hat viele Gewinner/innen!

Der SPD-Bundestagsabgeordneten aus Siegen-Wittgenstein, Willi Brase erläutert dazu: „Durch das Neue Kindergeld der SPD würde jedes vierte Kind in Deutschland besser gestellt werden. Vor allen Dingen würden Kinder aus Familien mit niedrigen Einkommen und besonders Kinder von Alleinerziehenden profitieren. Dies beträfe 4,3 Millionen Kinder in unserem Land.“
Im Durchschnitt gibt es durch das Neue Kindergeld der SPD 100 Euro pro Kind mehr als heute.

Aktuell beziehen mehr als eine Million Familien SGB-II-Leistungen. Mit dem Instrumentenmix bestehend aus der Einführung eines flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohns, dem Ausbau von Ganztagskitas und Ganztagsschulen sowie dem Neuen Kindergeld würden Hunderttausende von diesen Familien aus dem SGB-II-Bezug befreit werden. Darüber hinaus würden auch Hunderttausende von Alleinerziehende vom Neuen Kindergeld profitieren.
Eine Alleinerziehende Mutter mit zwei Kindern bekommt nach den SPD-Vorschlägen mehr Kindergeld als heute, wenn sie weniger als rund 2.000 Euro brutto verdient. Das trifft auf zwei von drei Alleinerziehenden zu!
„Knapp 100 Euro pro Monat erhält aktuell der Millionär mehr für sein Kind als die Friseurin. Diese ungerechte Familienförderung wollen wir beenden. Eine Alleinerziehende Helferin in der Altenpflege, in Teilzeit mit 25 Stunden Arbeitszeit pro Woche, einem Verdienst von 1.200 Euro brutto und 2 Kindern, bekommt mit dem Neuen Kindergeld bis zu 220 Euro mehr im Monat. Das Neue Kindergeld wirkt und schafft Gerechtigkeit in der Familienförderung“, erklärt Willi Brase.
Von der politischen Konkurrenz ist hingegen auch für den Bereich Familienpolitik nicht viel gutes zu erwarten. Gerade CDU und CSU geben mit ihrem Wahlprogramm die falschen Antworten. Ihr Plan, den Kinderfreibetrag auf das Niveau des Grundfreibetrags von Erwachsenen anzuheben, kostet viel. Diejenigen, die am meisten profitieren, sind die Familien mit Spitzeneinkommen. Investitionen in die Bildungsinfrastruktur sind nicht vorgesehen! Die soziale Spaltung der Gesellschaft würde sich dadurch weiter verschärfen.
Neben den Vorschlägen zum Neuen Kindergeld möchte die SPD auch in Infrastruktur investieren. Es ist vorgesehen mehrere Milliarden Euro für den Ausbau guter und mittelfristig gebührenfreier Ganztagskitas und guter Ganztagsschulen bereit zu stellen. Folgewirkung wäre eine bessere Bildung, Integration und Gleichstellung von Frauen und Männern.
Abschließen merkt Willi Brase an: „In Sachen Familien- und Bildungspolitik geht es bei der Bundestagswahl am 22. September um eine Richtungsentscheidung! Es lohnt sich zu kämpfen – für soziale Gerechtigkeit und für Gleichstellung von Frauen und Männern!“