Falk Heinrichs besuchte Lachsbachschule

Bad Laasphe. Falk Heinrichs, heimischer SPD-Landtagsabgeordneter, besuchte jetzt gemeinsam mit der stellvertretenden Landrätin Waltraud Schäfer und dem Vorsitzenden der SPD-Fraktion im Bad Laaspher Stadtrat, Nils Wacker, die Lachsbachschule.

An der in städtischer Trägerschaft stehenden Förderschule werden zurzeit rund 75 Schülerinnen und Schüler unterrichtet. Förderschwerpunkte sind Lernen, Sprache sowie seit einiger Zeit auch Emotionale und soziale Entwicklung. Die sprachbehinderten Schülerinnen und Schüler wechselten in der Regel nach den ersten vier Schuljahren an eine normale Schule, berichtete Schulleiter Frank Schmidt.

Der Sonderpädagoge wies auf den großen Einzugsbereich der Schule hin: „Unsere Kinder kommen aus ganz Wittgenstein oder auch aus dem angrenzenden Hessen.“ Schmidt lobte sowohl die Elternschaft als auch den Schulträger, die sich sehr für die Lachsbachschule engagieren würden.

Falk Heinrichs (MdL) sprach das Thema Inklusion an. Frank Schmidt machte deutlich, dass er einer gemeinsamen Beschulung von Kindern mit und ohne Behinderung grundsätzlich positiv gegenüber stehe. An nicht wenigen Regelschulen im Raum Wittgenstein gebe es inzwischen bereits integrative Lerngruppen. Die Kinder, bei denen ein besonderer Förderbedarf besteht, werden teilweise von der Lachsbachschule aus betreut. „Es ist interessant zu hören, dass hier scheinbar schon einiges in Bewegung gekommen ist“, lobte Falk Heinrichs diese Bemühungen.

Die Gesprächsteilnehmer waren sich aber einig, dass es nicht möglich sein wird, alle Schülerinnen und Schüler mit Behinderung an einer Regelschule zu unterrichten. „Den Belangen der verbleibenden Kinder, die nicht inklusiv beschult werden können, muss natürlich auch weiterhin Rechnung getragen werden“, betonte der SPD-Landtagsabgeordnete. Auch stellte Falk Heinrichs abschließend mit Blick auf den Unterricht und die pädagogische Betreuung klar, dass Inklusion auf keinen Fall zu einem Qualitätsverlust führen dürfe. Das gelte für die Kinder mit und ohne Behinderung gleichermaßen.