Verbraucherzentrale sieht Handlungsbedarf

Bundestagsabgeordneter Willi Brase (r.) und Landratskandidat Andreas Müller (mitte) zu Gast bei der Siegener Verbraucherzentrale.

Für ein informatives Gespräch besuchten Willi Brase MdB und SPD-Landratskandidat Andreas Müller die Verbraucherzentrale. Dr. Konstantin von Normann, Leiter der Beratungsstelle zeigte sich erfreut über das Interesse und berichtete zuerst, dass die neuen Räumlichkeiten mitten in der Stadt sehr gut frequentiert werden.

Mit Dr. Rainer Kurzawa wurde die Energieberatung der Verbraucherzentrale erörtert, nicht nur die Eindämmung der Preise auch die Energieeinsparung ist inzwischen ein wichtiger Aspekt für die Bürgerinnen und Bürger. Die Verbraucherzentrale würde gern kreisweit beraten, da die Stelle von der Stadt Siegen finanziert wird, ist dies bisher nur im Stadtgebiet Siegen möglich. Andreas Müller sprach sich nachdrücklich dafür aus „eine Beteiligung des Kreises an der Energieberatung anzustreben, um das gesamte Kreisgebiet abzudecken.“

Dr. Konstantin von Normann brachte mit der unabhängigen Rechtsberatung zu Pflege und Gesundheit eine weitere wichtige Aufgabe der Verbraucherzentrale in das Gespräch. Leider sind dafür im Moment die Kapazitäten in der Siegener Verbraucherzentrale noch nicht gegeben. Willi Brase bekräftigte dieses Anliegen, „es gibt dafür großen Bedarf in der Bevölkerung, wie ich aus vielen Gesprächen mit Bürgerinnen und Bürgern weiß.“ Andreas Müller verwies auf das Wahlprogramm der SPD in Siegen-Wittgenstein, „die Unterstützung und Förderung unabhängiger Beratungsstellen haben wir dort bereits verankert, sie sind mir ein wichtiges Anliegen“.

Bernhard Burdick, Leiter der Gruppe Ernährung der Verbraucherzentrale NRW e. V., sprach dann noch die bessere Vernetzung der Lebensmittelüberwachung an und einheitliche Standards für Deutschland und die EU. Hier will die Koalition in Berlin für eine sachgerechte Kontrolldichte sorgen, damit die Verbraucher sich zukünftig vernünftig orientieren können.

Die weitere Planung der Verbraucherzentrale „vor Ort“ Termine zur Beratung, beispielsweise in Bad Berleburg anzubieten, stieß bei beiden Politikern auf große Zustimmung, sie sagten dafür ihre Unterstützung zu.