Kinderbetreuung „Flexi“ beispielhaft für NRW

NRW-Ministerin Ute Schäfer war auf Einladung des SPD-Landratskandidaten Andreas Müller am Freitag zu Gast in der Kindertagesstätte des Studentenwerks Siegen um sich über die Vorteile des „Flexi“-Angebots zu informieren.

Begleitet wurde die Ministerin von MdB Willi Brase und Detlef Rujanski, Geschäftsführer des Studentenwerks Siegen.

Die flexible, stundenweise Kinderbetreuung „Flexi“ ist ein Gemeinschaftsprojekt der Universität und des Studentenwerks Siegen und richtet sich an alle Eltern der Hochschule und des Studentenwerkes mit Kindern im Alter von 6 Monaten bis 10 Jahren, die eine stundenweise und flexible Kinderbetreuung benötigen. „Während die Eltern arbeiten oder studieren, bieten wir hier eine flexible Betreuungsmöglichkeit für die Kinder durch pädagogische Fachkräfte“ berichtet Detlef Rujanski.
Studierende Eltern und Mitarbeiter der Hochschule können ihre Kinder bis zu 18 Stunden pro Woche betreuen lassen. Im Internet können die einzelnen Betreuungsstunden bis zum Vortag gebucht werden. Insgesamt bietet die „Flexi“ Platz für 12 Kinder.

Neu ist, dass die „Flexi“ ab dem 3. Mai auch samstags geöffnet hat. „An Samstagen müssen Studierende häufig Kompaktseminare besuchen und es findet sich keine Betreuungsmöglichkeit für die Kinder – dem wollen wir mit diesem Angebot entgegen wirken.“ erklärt Detlef Rujanski, Geschäftsführer des Studentenwerks Siegen. „Die Samstagsöffnung der Flexi ist zunächst als Probephase angedacht, um den genauen Bedarf festzustellen“.

Andreas Müller begrüßte die Samstagsöffnung der Flexi. „Sie unterstützt besonders studierende Eltern dabei, trotz der vielen Familienaufgaben ihr Studium erfolgreich absolvieren zu können.“

Familienministerin Ute Schäfer zeigte sich überzeugt: „Ich finde es beeindruckend und sehr gut, was hier geschaffen worden ist. Die „Flexi“ ist ein sehr gutes Beispiel, um weitere solcher Angebote in NRW zu schaffen“, kommentierte Ute Schäfer und sprach sich zugleich dafür aus, dass auch andere Träger, wie Krankenhäuser und Industrieunternehmen mit wechselnden Arbeitszeiten solche Angebote künftig bereit stellen.