SPD-Vorstand mit dem Ergebnis der Landratswahl „mehr als zufrieden“

Falk Heinrichs MdL (l.), Willi Brase MdB (2.v.l.), Andreas Müller (2.v.r.), Tanja Wagener MdL (r.)

Kreis Siegen-Wittgenstein. Wenige Tage nach der Wahl des SPD-Politikers Andreas Müller zum neuen Landrat des Kreises Siegen-Wittgenstein tagte jetzt der SPD-Unterbezirksvorstand in der Siegerlandhalle. Einziger Tagesordnungspunkt war das Ergebnis der Stichwahl am vergangenen Sonntag (15. Juni 2014). Andreas Müller hatte fast 59,5 Prozent der Stimmen erzielt, der bisherige Landrat Paul Breuer (CDU) nur rund 40,5 Prozent.

„Mit diesem tollen Ergebnis sind wir mehr als zufrieden“, brachte der SPD-Unterbezirksvorsitzende Willi Brase (MdB) die große Freude aller anwesenden Vorstands-mitglieder auf den Punkt und gratulierte Andreas Müller zu seiner erfolgreichen Wahl. Die SPD stellt damit seit 1999 erstmalig wieder den Landrat, der zugleich Chef der Kreisverwal-tung und auch der Kreispolizeibehörde ist.

Brase dankte „allen, die zu diesem Ergebnis beigetragen haben, in erster Linie natürlich den Wählerinnen und Wählern, die ihre Stimme Andreas Müller gegeben und damit großes Ver-trauen in ihn gesetzt haben. Dank gebührt aber auch den vielen Mitgliedern und Freunden unserer Partei, die durch ihr großes Engagement im zurückliegenden Wahlkampf diesen Erfolg erst möglich gemacht haben“. Die SPD im Kreis Siegen-Wittgenstein habe gezeigt, dass sie erfolgreich sein kann, wenn sie geschlossen auftritt und engagiert kämpft, unterstrich der Parteivorsitzende.

Andreas Müller schloss sich diesen Worten des Dankes „voll und ganz“ an. Der designierte Landrat erklärte: „Das Wahlergebnis stellt eine große Verpflichtung für mich dar. Ich werde in den kommenden sechs Jahren alles daran setzen, den großen Vertrauensvorschuss, den mir die Wählerinnen und Wähler zugestanden haben, zu rechtfertigen.“ Müller erinnerte an die früheren SPD-Landräte Hermann Schmidt und Walter Nienhagen sowie an den langjährigen Oberkreisdirektor Karlheinz Forster. „Diese großen Sozialdemokraten haben die Kreispolitik in ihrer Zeit stark geprägt und anspruchsvolle Maßstäbe gesetzt“, so der neu gewählte Landrat.

Er betonte, dass für ihn die politisch-inhaltliche Arbeit und Gestaltung im Vordergrund stehen werde. Mit Blick auf die Sitzverteilung im künftigen Kreistag meinte Andreas Müller: „Bei den anstehenden Sachthemen und -entscheidungen wird es jeweils darauf ankommen, tragfähige und am Wohl der Bevölkerung orientierte Lösungen zu finden bzw. zu entwickeln, die politisch mehrheitsfähig sind. Dialog und Transparenz werden daher wichtige Maximen meiner Amtsführung sein.“ Seinem Vorgänger dankte Andreas Müller für dessen Einsatz und Arbeit in den beiden zurückliegenden Wahlperioden.

Willi Brase betonte abschließend: „Landrat Andreas Müller wird die volle Unterstützung des SPD-Unterbezirksvorstands und der ganzen Partei, der SPD-Kreistagsfraktion, des Kreis-verbandes der Sozialdemokratischen Gemeinschaft für Kommunalpolitik (SGK) sowie der drei Bundes- und Landtagsabgeordneten der SPD erhalten. Wir alle freuen uns auf eine gute und enge Zusammenarbeit mit Andreas Müller in den kommenden Jahren.“