Tanja Wagener (SPD-MdL) besuchte die Philharmonie Südwestfalen

(v.l.n.r.) Tanja Wagener (MdL), Betriebsratsvorsitzender Michael Nassauer, Kreiskulturreferent Wolfgang Suttner und die Musiker Slavik Stakhov u. Attila Benkö.

Hilchenbach. Tanja Wagener, heimische SPD-Landtagsabgeordnete, folgte jetzt einer Einladung der Philharmonie Südwestfalen nach Hilchenbach, um dort an einer Orchesterprobe teilzunehmen. Die auf musikalischem Gebiet selbst sehr aktive Abgeordnete konnte viele ihr gut bekannte Melodien genießen, darunter auch den legendären Klassiker „Out of Africa“.

Die Pausen zwischen den Proben nutzte Tanja Wagener für Gespräche mit den ihr zum Teil bekannten Musikern, Kreiskulturreferent Wolfgang Suttner, dem Vorsitzenden des Betriebsrats, Michael Nassauer, und dem scheidenden Intendanten Gernot Wojnarowicz. Die Vertreter des Orchesters betonten, dass die Philharmonie Südwestfalen pro Jahr etwa 100 Konzertveranstaltungen bestreitet, davon über die Hälfte im Kreisgebiet Siegen-Wittgenstein. Hauptspielstätte des Orchesters ist inzwischen das Siegener Apollo-Theater.

Tanja Wagener (MdL) erklärte: „Die Philharmonie Südwestfalen genießt über die Grenzen unserer Region hinaus einen künstlerisch sehr guten Ruf. Für den Kreis Siegen-Wittgenstein erfüllt sie einen wichtigen kulturpolitischen Auftrag.“ Viele Veranstaltungen hier vor Ort sind nur möglich, weil sich das hoch qualifizierte Orchester nicht selten mit geringeren Gagen als üblich begnügt.

„Dies hat natürlich zur Folge, dass das Orchester auch auf Zuschüsse der öffentlichen Hand angewiesen ist“, betonte Wolfgang Suttner, der zugleich Geschäftsführender Vorstand des Trägervereins der Philharmonie ist. Als eines von drei nordrhein-westfälischen Landesorchestern erhält die Philharmonie Südwestfalen von der Landesregierung einen jährlichen Zuschuss von derzeit knapp 2,6 Millionen Euro, weitere Fördermittel steuert der Kreis Siegen-Wittgenstein bei. Unverzichtbar für das Orchester sei auch die finanzielle Unterstützung durch Sponsoren, fügten Suttner und der Betriebsratsvorsitzende Michael Nassauer hinzu.

Tanja Wagener sicherte ihren Gesprächspartnern zu, dass sie sich auf Landesebene im Rahmen ihrer Möglichkeiten weiterhin dafür einsetzen wird, „dass das Orchester seine erfolgreiche und für unsere Region sehr wichtige künstlerische Arbeit auch künftig mit der erforderlichen finanziellen Absicherung fortsetzen kann“. Schon 2012 hatte sich die Siegener SPD-Landtagsabgeordnete gemeinsam mit ihrem Kollegen Falk Heinrichs (SPD-MdL) in Düsseldorf mit Erfolg für eine Anpassung des jährlichen Landeszuschusses eingesetzt.

Den Musikerinnen und Musikern wünschte Tanja Wagener für ihre künstlerische Arbeit weiterhin viel Erfolg sowie einen guten Start in die wohlverdiente Sommerpause. Sie versprach, die Philharmonie bei Gelegenheit erneut an ihrem Stammsitz in Hilchenbach zu besuchen.