„Für eine bessere Welt“

In seinem Grußwort dankte Willi Brase der Konzeptkünstlerin Marlies Obier für diese zweite gelungene Ausstellung zur Geschichte der Frauen in der SPD. In ihrer Einführung sagte Marlies Obier über die ausgewählten Frauen "sie taten viel mehr, als man hätte erwarten können, aber sie wollten keine Heldinnen sein". Wie schon in der ersten Ausstellung taucht auch Marie Juchacz erneut auf, sie bleibt eine der bekanntesten Figuren der Frauenbewegung. Untrennbar ist ihr Name mit der Gründung der Arbeiterwohlfahrt im Jahr 1919 verbunden, daran erinnerte der Kreisvorsitzende der AWO Peter Eberlein.
Die Ausstellung berichtet in vielen Bildern und einem Hörspiel über den Lebensweg der zwölf ausgewählten Frauen, berichtet über Berufsverbot, Verfolgung und Tod, aber auch über den Kampf für die Demokratie.
Die Ausstellung ist noch bis zum 27. August im Krönchencenter zu sehen.