„Das Land sichert die Schulsozialarbeit und entlastet die Kommunen“

Siegen-Wittgenstein. Die Schulsozialarbeit in Nordrhein-Westfalen wird weitergehen! Darauf hat sich die rot-grüne Landesregierung verständigt. Ministerpräsidentin Hannelore Kraft hat heute bekanntgegeben, dass das Land für die kommenden Jahre dafür jeweils rund 48 Millionen Euro zur Verfügung stellt. Dazu erklären die Landtagsabgeordneten Falk Heinrichs und Tanja Wagener: „Das ist ein guter Tag auch für die Schülerinnen und Schüler im Kreis Siegen-Wittgenstein. Das Land übernimmt für die Schulsozialarbeit an Schulen innerhalb unseres Kreisgebiets einen Anteil von 60 Prozent der Kosten und stellt insgesamt 424.965 Euro zur Verfügung. Diese wertvolle Arbeit an unseren Schulen kann damit fortgesetzt werden.“

Von dem Programm profitieren vor allem bedürftige Kinder und Jugendliche. „Die Schulsozialarbeit soll dazu beitragen, soziale Benachteiligungen auszugleichen und gleiche Chancen auf Bildung und Teilhabe herzustellen“, betonen Tanja Wagener und Falk Heinrichs. Die Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter werden nicht nur an Förder-, sondern auch an allgemeinbildenden Schulen sowie an Berufskollegs eingesetzt, beim Übergang in den Beruf, aber auch im Umfeld der Schulen.

Damit ist klar: Die SPD-geführte Landesregierung unter Hannelore Kraft steht zu ihrem Prinzip: ‚Kein Kind zurücklassen‘. „Das Land springt hier ein, weil der Bund die zeitlich begrenzte Unterstützung dieser immens wichtigen Arbeit nicht verlängert hat“, üben die beiden SPD-Landespolitiker Kritik an der Bundesregierung. Beide Abgeordneten heben hervor, dass NRW den Bund mit der jetzigen Entscheidung nicht aus seiner finanziellen Verantwortung entlässt. „Wir fordern den Bund ausdrücklich auf, sich schnellst möglich wieder an der Finanzierung der Schulsozialarbeit zu beteiligen, um deren Fortbestand dauerhaft zu sichern“, unterstreichen Wagener und Heinrichs und fügen hinzu: „Mit der jetzt getroffenen Entscheidung zur Schulsozialarbeit erweist sich das Land einmal mehr auch als verlässlicher Partner der Kommunen.“