Eine traumhafte Stadtbibliothek

Nachdem Michael Groschek, Minister des Landes NRW für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr (MBWSV) bei der IHK zum Masterplan A45 referiert hatte, reichte die Zeit noch für einen Abstecher nach Kreuztal. Dort informierte er sich gemeinsam mit den Abgeordneten Falk Heinrichs (MdL) und Willi Brase (MdB) über vom Land geförderte aktuelle Projekte im Rahmen des Stadtentwicklungsprozesses. Gesprächspartner der Politiker waren Bürgermeister Walter Kiß, Stadtbaurat Eberhard Vogel und Kämmerer Michael Kass.

Das besondere Interesse des Ministers galt der Visitenkarte „Kulturbahnhof“ und der neuen Stadtbibliothek am Roten Platz, die Anfang Februar offiziell eröffnet wird. Bei einem Rundgang zwischen Bahnhof und Marktplatz lobte Michael Groschek die Innenstadtentwicklung: „Hier in Kreuztal wird Vorbildliches geleistet. Gut ist insbesondere auch, dass der Einzelhandel zurück ins Zentrum geholt wird. Diese Strategie ist der beste Weg, um einer Verödung der Innenstadt, die heute vielerorts droht, erfolgreich entgegenzuwirken.“ Die ebenfalls bereits gelungene Schaffung neuen Wohnraums im Stadtkern trage mit dazu bei, dass die Einwohnerzahl in Kreuztal – entgegen dem allgemeinen Trend – wachse.

Minister Groschek kündigte überraschend an, dass er voraussichtlich noch in diesem Jahr ein weiteres Mal in die Kindelsbergkommune kommen werde. „Dann möchte ich gemeinsam mit der Stadtverwaltung und den zuständigen Abgeordneten unter anderem überlegen, wie sich der Lokschuppen hinter dem Bahnhof mit dem neuen Kulturzentrum besser an die Stadtmitte anbinden lässt. Ich denke, dass hier ein nutzerfreundlicher ‚Brückenschlag‘ ausgesprochen sinnvoll und wünschenswert wäre“, betonte der für Stadtentwicklung zuständige Minister aus Düsseldorf.

Willi Brase (MdB) freute sich über die Ankündigung Michael Groscheks noch in diesem Jahr einen weiteren Besuch zu machen, denn „es ist gut und wichtig, dass sich Mitglieder der Landesregierung auch vor Ort ein Bild machen, welche Projekte mit Fördermitteln realisiert werden können, um unseren ländlichen Raum und meine Heimatstadt Kreuztal noch attraktiver zu machen.“