Besuch im Kreisklinikum Siegen

Foto von links: Geschäftsführer Bertram Müller, Johannes Althaus (stellv. Vorsitzender), Dorothea Braach (Beisitzer), Annegret Grund(Beisitzer), Astrid Ellen Schneider ( Vorsitzende), Pflegedirektor Dirk Genz

Besuch im Kreisklinikum Siegen
Als im April 2014 die AG 60plus ins (Partei-)Leben gerufen wurde, waren sich alle Beteiligten einig, dass der Aufgabenbereich nicht nur im theoretischen Bereich liegen sollte, sondern auch in den Problemen des Lebensalltags älterer Menschen liegen musste.
So hat man als weiteres Thema die Situation in den Siegerländer Krankenhäusern auf der Tagesordnung, denn es gibt auch im Kreisgebiet infolge des demographischen Wandels immer mehr ältere Patienten, die zur Behandlung in die Krankenhäuser eingeliefert werden müssen.
Empfangen von Geschäftsführer Bertram Müller und Pflegedirektor Dirk Genz waren die AG Vorstandsmitglieder Dorothea Braach, Astrid E. Schneider, Annegret Grund und Johannes Althaus zwei Stunden im Kreisklinikum Siegen unterwegs, um den Zustand des Hauses nach den langjährigen Baumaßnahmen zu begutachten.
In der zentralen Patientenaufnahme überraschte der rege „Patientenverkehr“, hier war offensichtlich, dass viele Patienten bedingt durch die teilweise sehr langen Wartezeiten bei den Fachärzten die schnellere Hilfe im Krankenhaus suchen.
Die Versorgung nach der Ankunft im NAW oder RTW ist optimal geregelt, die Wege sind kurz und effektiv, bis man auf der Fachstation angekommen ist.
Fast das ganze Spektrum der einzelnen medizinischen Fachbereiche ist im Weidenauer Klinikum abgebildet, notwendig auch durch die vorgegebenen Vorschriften zur Notwendigkeit einer kardiologischen Abteilung, wenn eine Neurologische Abteilung vorhanden ist.
Bis auf wenige Drei-Bettzimmer sind hauptsächlich Zwei – und Einbettzimmer vorhanden, entsprechend den persönlichen Voraussetzungen der einzelnen Patienten.
Wichtig ist eine optimale Organisation des ganzen Behandlungsablaufs von der ZPA bis zur jeweiligen Station.
Das dem Klinikum angeschlossene Medizinische-Versorgungs-Zentrum – MVZ – beherbergt wichtige Facharztpraxen, physiotherapeutische Behandlungszentren und ein Apotheke, der Hubschrauberlandeplatz auf dem Parkdeck sorgt für die schnelle Einlieferung von Schwerverletzten.
In der Psychiatrischen Klinik nimmt die Behandlung von älteren Patienten immer mehr zu, sodass der geriatrische Bereich immer weiter ausgebaut werden wird.
Die Finanzierung der einzelnen Abteilungen in der Somatik erfolgt seit 2002 nach DRG’s, nur die psychiatrischen Abteilung , die auch eine durchgängig längere Verweildauer aufzeigt , wird noch nach Tagespauschalen abgerechnet.
Die Besichtigung endete im Besprechungszimmer der Pflegedirektion, wo der Pflegedirektor und der Geschäftsführer noch das Klinikum per Power-Point-Vortrag den interessierten 60plus- Vorstandsmitgliedern genauer erklärten.