Mitglieder der SPD-Landtagsfraktion zeigten Flagge

Fototermin am „Equal Pay Day“: Zahlreiche Mitglieder der SPD-Landtagsfraktion, darunter auch Tanja Wagener (2.v.l.), setzten ein deutliches Zeichen für mehr Gerechtigkeit bei der Entlohnung von Frauen und Männern.

Düsseldorf. Das Statistische Bundesamt hat aktuell bekanntgegeben, dass in Deutschland die Einkommenskluft zwischen den Geschlechtern mit 22 Prozent unverändert groß geblieben ist. Das heißt im Klartext: Frauen arbeiten vom 01. Januar bis 20. März – also 79 Tage – für nichts. Am letzten Freitag (20. März 2015) war wieder „Equal pay Day“. Am Rande der Plenarsitzung fanden sich zahlreiche Mitglieder der SPD-Landtagsfraktion – alle mit roten Taschen – zu einem Fototermin vor dem Fraktionssaal der SPD ein, um auf diese Weise gegen die leider weiterhin bestehende Entgeltungleichheit zwischen Männern und Frauen und die damit verbundene Ungerechtigkeit zu protestieren.

Auch die heimische Landtagsabgeordnete Tanja Wagener beteiligte sich an dieser Aktion. Die Siegener SPD-Politikerin erklärte: „Bei der Bezahlung darf es keine Rolle spielen, ob jemand Frau oder Mann ist. Wir fordern vielmehr, dass rein nach Leistung ‚abgerechnet‘ und bezahlt wird. Deshalb haben wir bereits im vergangenen Jahr einen Antrag in den Landtag eingebracht, um gerade auch im öffentlichen Dienst endlich gleiche Gehälter zu erreichen.“ Die heute nach wie vor weit verbreiteten Gehaltsunterschiede bei gleicher Qualifikation und Tätigkeit seien „eine himmelschreiende Ungerechtigkeit“, betonte Wagener und fügte hinzu: „Die SPD-Landtagsfraktion NRW begrüßt eine Initiative von Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD), deren Ministerium zurzeit an einer Vorlage für ein ‚Entgeltgleichheitsgesetz‘ arbeitet.“

Bei der gelungenen Fotoaktion sei es der SPD-Landtagsfraktion darum gegangen, auch am diesjährigen „Equal Pay Day“ ein deutliches Zeichen für mehr Gerechtigkeit bei der Entlohnung von Frauen und Männern zu setzen, unterstrich Tanja Wagener (MdL) abschließend.