Falk Heinrichs sprach mit BEWA-Geschäftsführung

Siegen. Falk Heinrichs (SPD-MdL) traf jetzt in seinem Siegener Bürgerbüro mit dem Geschäftsführer der Firma BEWA Security, Sven Wunderlich, und seinem Mitarbeiter Marco Helmer zusammen.

Der in Siegen ansässige Dienstleister hat seine Wurzeln im Objektschutz und ist als Wachunternehmen seit vielen Jahren für zahlreiche namhafte Unternehmen in unserer Region tätig, wie Sven Wunderlich dem SPD-Landtagsabgeordneten berichtete. Inzwischen stellt BEWA Security auch das Sicherheitspersonal in sechs zentralen Flüchtlingsunterkünften des Landes NRW, darunter in Burbach und Bad Berleburg. Vertragspartner des Sicherheitsunternehmens ist hier jeweils das DRK, das im Auftrag der Bezirksregierung Arnsberg als Betreiber auch der beiden neuen Erstaufnahmeeinrichtungen in unserem Kreisgebiet tätig ist.

In Burbach hatten das DRK und BEWA Security die Verantwortung übernommen, nachdem im Herbst 2014 bekanntgeworden war, dass Mitarbeiter des dort früher tätigen Sicherheitsunternehmens Flüchtlinge auf skandalöse Weise misshandelt hatten. Falk Heinrichs äußerte sich erfreut, dass es den heute verantwortlichen Akteuren in den vergangenen Monaten gelungen ist, „durch ihre gute und behutsame Arbeit eine grundlegende Wende zum Besseren herbeizuführen“.

Die Einrichtungen in Burbach und auch in Bad Berleburg würden sich inzwischen mehr und mehr zu Vorzeigeprojekten entwickeln, betonte der SPD-Landtagsabgeordnete. Dazu trage nicht zuletzt auch bei, dass es sich seit Mai um auf Dauer angelegte „Erstaufnahmeeinrichtungen neuen Typs“ mit je einer Außenstelle des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge sowie einer Zentralen Ausländerbehörde des Kreises Siegen-Wittgenstein handele. Durch diese Statusänderung sei nicht zuletzt der Weg für wichtige Investitionen in die jeweilige Gebäudeinfrastruktur freigegeben worden, durch die sich die Unterbringungssituation für die Asyl suchenden Menschen jetzt deutlich verbessere.

Heinrichs und seine Gesprächspartner von der Firma BEWA Security waren sich einig, dass die von der Landes- und Bezirksregierung nach dem Bekanntwerden der skandalösen Vorgänge in Burbach für die zentralen Unterbringungseinrichtungen des Landes neu definierten Sicherheits- und Qualitätsstandards „ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung waren und weiterhin sind“.

Sven Wunderlich und Marco Helmer berichteten, dass ihr Unternehmen in den vergangenen neun Monaten 130 neue Festangestellte, die inzwischen landesweit in den Flüchtlingsunterkünften tätig seien, eingestellt habe. Insgesamt verfügt die Firma über insgesamt rund 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. „Ausbildung hat für uns einen großen Stellenwert. Zudem gehören wir natürlich dem Unternehmerverband an und sind damit tarifgebunden. Die Stundenlöhne, die wir unseren Arbeitskräften zahlen, liegen deutlich oberhalb des gesetzlichen Mindestlohns“, unterstrich Geschäftsführer Sven Wunderlich.

Falk Heinrichs betonte abschließend, dass die fachliche Eignung, die charakterliche Zuverlässigkeit und auch das äußere Erscheinungsbild des in den Flüchtlingsunterkünften tätigen Sicherheitspersonals von großer Bedeutung seien. „Davon hängt schließlich der erste Eindruck ab, den die Menschen gewinnen, die in einer solchen Einrichtung ankommen.“