Besuch in der Flüchtlingseinrichtung in Burbach

Besuch der Flüchtlingsunterkunft in Burbach: (v.l.n.r.) Monika Düker, flüchtlingspolitische Sprecherin der Grünen im Landtag, Christoph Söbbeler (Bez.-reg. Arnsberg), Tanja Wagener (SPD-MdL) und Einrichtungsleiter Hubert Multhaup (DRK).
Tanja Wagener (SPD-MdL; rechts) und Monika Düker (links), flüchtlingspolitische Sprecherin der Grünen im Landtag NRW, im Gespräch mit Hubert Multhaup (Mitte), dem Leiter der Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in Burbach.

Burbach. Die heimische SPD-Landtagsabgeordnete Tanja Wagener besuchte jetzt gemeinsam mit Monika Düker, der flüchtlingspolitischen Sprecherin der Landtagsfraktion der Grünen, die Erstaufnahmeeinrichtung (EAE) des Landes NRW für Asylbewerberinnen und Asylbewerber in der ehemaligen Siegerlandkaserne in Burbach. Beide Politikerinnen konnten sich bei einem Rundgang davon überzeugen, dass Einrichtungsleiter Hubert Multhaup vom DRK und sein Team mit viel Engagement an der Verbesserung der Unterbringungssituation der Flüchtlinge arbeiten.

Monika Düker MdL erklärt: „Der Besuch in Burbach hat mir erneut gezeigt wieviel vom Engagement des Betreibers und der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter abhängt. Burbach ist auf dem Weg zu einer Vorzeigeeinrichtung zu werden. Die professionelle Kinderbetreuung, Freizeitangebote für Jugendliche, Möglichkeiten für die Flüchtlinge sich mit Maler- oder Gartenarbeiten einzubringen, sowie die Einbindung ehrenamtlich Tätiger sind in Burbach vorbildlich. Auch der wichtige Dialog mit den Burbacher Bürgerinnen und Bürgern scheint auf einem guten Weg. Dass es seit den schlimmen Misshandlungsvorfällen durch Sicherheitspersonal im letzten Herbst zu keiner Überbelegung mehr gekommen ist, ist auf den kontinuierlichen Ausbau der Plätze in Landeseinrichtungen durch die zuständigen Landesbehörden zurückzuführen.“

Tanja Wagener MdL, örtliche SPD-Landtagsabgeordnete, nahm ebenfalls an dem Besuch teil und ergänzt: „In der Flüchtlingsunterkunft in Burbach engagieren sich bis zu 70 Personen ehrenamtlich, sei es z.B. beim Deutschunterricht für die Flüchtlinge oder bei der Betreuung der Kleiderkammer. Diese Unterstützung aus der Burbacher Bevölkerung, den Vereinen und Kirchen zeigt den Flüchtlingen, dass sie nach all der Not und der Flucht, die sie durchleben mussten, hier in Burbach willkommen sind, dass sie nicht sich alleine überlassen werden. Darüber bin ich sehr froh und dankbar. Es ist eine sehr wichtige Aufgabe, ohne diesen Einsatz kann eine Flüchtlingsunterkunft kaum funktionieren“.

Derzeit werden besonders Herrenschuhe und Koffer als Spenden benötigt. Diese können im Evangelischen Gemeindebüro in der Nassauische Straße 3 in Burbach abgegeben werden.