Projekt „Bruchstelle“ wird mit über 22.000 Euro gefördert

Das Katholische Jugendwerk Förderband Siegen-Wittgenstein kann sich dieser Tage über einen wichtigen Zuwendungsbescheid der Bezirksregierung Arnsberg freuen: Das neue Projekt „Bruchstelle“ wird im Rahmen des Förderprogramms „NRW hält zusammen – für ein Leben ohne Armut und Ausgrenzung“ vom 01. August an bis Ende 2015 mit über 22.000 Euro unterstützt. Das teilt die heimische SPD-Landtagsabgeordnete Tanja Wagener mit.

„Bruchstelle“ soll an bereits bewährte Streetworkprojekte des Förderbands wie z.B. JUST! (Jugendprojekt Straße) anknüpfen. „Unsere Zielgruppe sind Jugendliche mit sozialer Benachteiligung, insbesondere auch Schulabbrecher. Durch kulturell oder auch sportlich ausgerichtete Angebote versuchen wir, innerhalb ihrer Lebenswelten Kontakt zu diesen jungen Leuten herzustellen, um sie anschließend möglichst dauerhaft professionell zu begleiten und zu betreuen“, erläutert Förderband-Geschäftsführer Matthias Vitt. Räumlicher Schwerpunkt der Aktivitäten werde bei dem Projekt „Bruchstelle“ der innerstädtische Bereich des Oberzentrums Siegen sein. Die jetzt bewilligten Fördermittel des Landes würden insbesondere eingesetzt, um die durch den Einsatz eines Sozialarbeiters entstehenden Personalkosten zu finanzieren.

Tanja Wagener (SPD-MdL) lobt „den proaktiven und aufsuchenden Ansatz“ der Streetworkprojekte des Katholischen Jugendwerks Förderband. „Es ist wichtig, jungen Menschen mit derart ausgeprägten Problemen professionelle Hilfe anzubieten, um sicherzustellen, dass sie ihr Leben doch noch rechtzeitig in den Griff bekommen und nicht auf die ‚schiefe Bahn‘ geraten“, betont die SPD-Politikerin und fügt hinzu: „Dieses Geld aus Düsseldorf ist also gut angelegt.“ Der Zuschuss des Landes deckt 90 Prozent der insgesamt zuwendungsfähigen Ausgaben ab, die mit dem Projekt verbunden sind.