Ausweitung der Nationalen Klimaschutzinitiative

Seit 2008 unterstützt das Bundesumweltministerium nach den Richtlinien zur Förderung von Klimaschutzprojekten in sozialen, kulturellen und öffentlichen Einrichtungen (Kommunalrichtlinie) Kommunen beim Klimaschutz. Rund 3.000 Kommunen haben bisher von der Förderung im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) profitiert. Mehr als 8.000 Klimaschutzprojekte konnten dadurch umgesetzt werden. Dieses Erfolgsmodell wird nun fortgeschrieben und die Förderung von Klimaschutzmaßnahmen im Rahmen der NKI deutlich ausgeweitet.

Willi Brase, Bundestagsabgeordneter aus Siegen-Wittgenstein freut sich über diese Initiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit: „Kommunen, die heute in den Klimaschutz investieren, können dauerhaft Energiekosten senken, den Finanzhaushalt entlasten und für lokale wie regionale Wertschöpfung sorgen. Darüber hinaus nehmen Städte, Gemeinden und Landkreise beim Klimaschutz eine entscheidende Rolle ein. Sie gestalten das unmittelbare Lebensumfeld der Bürgerinnen und Bürger, von Unternehmen, Mittelstand und Handwerk.“

Die neuen Förderschwerpunkte und verbesserten Förderbedingungen schaffen noch mehr Möglichkeiten für finanzschwache Kommunen. Deutlich gesteigert wird insbesondere die investive Förderung.

Zu den wichtigsten Änderungen zählen die Förderung der Sanierung von Außen-, Straßenbeleuchtungs- und Lichtsignalanlagen durch LED-Beleuchtung zusätzlich zum Einbau hocheffizienter LEDs bei der Sanierung von Innen- und Hallenbeleuchtung sowie die Förderung nachhaltiger Mobilität, insbesondere des Radverkehrs.

Weitere Informationen gibt es im neuen Flyer des zuständigen Bundesumweltministeriums.