Willi Brase forscht mit Kindern des Familienzentrums Fritz-Erler-Siedlung

Das Familienzentrum Fritz-Erler-Siedlung ist bereits zum zweiten Mal als „Haus der kleinen Forscher zertifiziert“. Willi Brase verfolgte mit großem Interesse mit welcher Neugier und Begeisterung sich die kleinen Forscher mit dem Thema Wärme auseinandersetzen. Die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ versucht genau an diesem Interesse der Kinder anzusetzen und damit das Verständnis für grundlegende naturwissenschaftliche Zusammenhänge zu entwickeln. Voraussetzung für Teilnahme und Zertifizierung am Programm ist die ständige Weiterbildung der verantwortlichen Erzieherinnen, die mit viel Engagement die Kompetenzfindung und das Selbstbewusstsein der Kinder stärken. Im Familienzentrum FES gibt es drei Gruppen von kleinen Forscherinnen und Forschern mit maximal 10 Kindern, dadurch bleibt Zeit auf jedes Kind einzugehen und so auch den sprachlichen Dialog zu fördern, jedes Kind wird dazu ermuntert, seine Vermutungen zu äußern, aber auch eigene Erklärungen zu formulieren. Eine eigene Mappe ( Portfolio ) zu den erforschten Themengebieten gehört natürlich auch dazu. Die aktuelle Beschäftigung mit dem Themenkreis Hitze, Wärme und Feuer dient auch zur Vorbereitung auf die Brandschutzerziehung, die in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr in den nächsten Wochen erfolgt. Die Eltern werden ganz bewusst in dieses Programm einbezogen, auch für sie gibt es Nachmittage zum Forschen, damit sie wissen und verstehen, was ihr Kind im Familienzentrum erlebt und lernt. Die Leiterin des Familienzentrums Renate Kirstein erzählte im Gespräch mit Willi Brase, dass die Eltern nach anfänglichem Zögern großen Spaß an diesen Nachmittagen haben.
Bei einem abschließenden Rundgang durch das Familienzentrum kamen aber auch andere wesentliche Schwerpunkte zur Sprache. Sehr wichtig ist dem Team die interkulturelle Arbeit, die Integration von Kindern aus vielen Nationen. Jeden Tag wird hier vorgelebt, dass gesellschaftliches Zusammenleben verschiedener Nationen und Kulturen funktioniert. Dazu trägt eine intensive Sprachförderung bei, da ein großer Teil der Kinder nicht deutschsprachig ist. Neben Sprachförderkursen für die verschiedenen Altersstufen, die in die tägliche Arbeit integriert sind, werden auch die Eltern als wichtige Partner in die Spracherziehung eingebunden. Förderungsmöglichkeiten im Elternhaus werden mit den Möglichkeiten im Familienzentrum abgestimmt. Zum Ende des Gespräches wünschte Willi Brase dem Team des Familienzentrums weiterhin viel Freude an ihrer erfolgreichen Arbeit und versprach zur Einweihung des neuen Anbaus wieder zu kommen.