Bündnis Siegstrecke

Nur mit einem Bündnis entlang der Siegstrecke, das Parteien, Kommunen und Kreise vereint, werden wir den Lärmschutz und den Streckenausbau auf der Siegstrecke nach vorne bringen. Gemeinsam haben wir daher zu einem Bündnis an der Siegstrecke aufgerufen“, schildern Sebastian Hartmann und Willi Brase, SPD-Bundestagsabgeordnete im Rhein-Sieg-Kreis und Siegen-Wittgenstein.

„Bereits 20 regionale Repräsentanten haben sich bei uns gemeldet und wollen Teil des Bündnisses an der Siegstrecke sein. Dabei haben sich Vertreter aus Kommunen, Kreis, Land und Bund sowie mehrere Parteien aus unterschiedlichen Gründen, wie Lärmschutz und Arbeitsplatz- bzw. Standortsicherung, für die Unterstützung des Bündnisses entschieden. Eine gute Resonanz, die die Bedeutung der Siegstrecke und ihre strukturpolitische Notwendigkeit unterstreicht“, betonen die beiden Abgeordneten.
Für den Industriestandort Siegen-Wittgenstein wies Willi Brase darauf hin, „dass die Schiene in den kommenden Jahren eine sinnvolle Alternative für Wirtschaft und Umwelt werden muss, insbesondere im Hinblick auf die Dauerbaustelle A45, schon jetzt bestehen hier starke Beschränkungen, besonders für den Schwerlastverkehr. Gerade die Erreichbarkeit Siegen-Wittgensteins wird über einen Jahrzehnte dauernden Zeitraum für den Güterverkehr stark beeinträchtigt. Trotzdem braucht
unsere Industrie vor Ort regelmäßig und zeitnah ihre Vorprodukte und verlässliche Transportwege für den anschließenden Versand der fertigen Produkte“.

„Der diskutierte Ausbau der Siegtalstrecke für den Güter- und den Personenverkehr birgt einige Chancen. Eine bessere Zuganbindung für Pendler und den höchstmöglichen Lärmschutz für Anwohner können wir nur auf diesem Wege erreichen“, sind sich Hartmann und Brase sicher. „Auch der Universitätsstandort Siegen wird von dem Ausbau profitieren, da eine bessere Zusammenarbeit mit dem Hochschulstandort Köln möglich werden könnte“, ergänzte Willi Brase.

Gemeinsam mit verschiedenen Partnern entlang der Siegstrecke, wie zum Beispiel der IHK, den Gewerkschaften und den Kommunen, möchten wir auf diese Chancen hinweisen“, stellen beide Abgeordnete ihr Ziel klar.