Lösungen für den Schwerlastverkehr der Zukunft in Südwestfalen

Die Durchführbarkeit von Schwertransporten ist ein Thema, das vielen führenden Unternehmen unserer Region weiterhin erhebliche Sorgen bereitet. Sie sind darauf angewiesen, dass große Maschinen, Walzen oder andere Bauelemente zuverlässig und jeweils termingerecht zu den relevanten Binnen- und Seehäfen transportiert werden können. Von dort werden diese Industrieerzeugnisse per Schiff in die ganze Welt geliefert. Die A 45 (Sauerlandlinie) fällt bis auf Weiteres für derartige Schwerlasttransporte mit einem Gewicht von meist über 44 Tonnen aus, da die vielen Brücken entlang dieser wichtigen Autobahnstrecke zunächst saniert und ertüchtigt werden müssen. In den kommenden Jahren ist die südwestfälische Industrie daher auf die Einrichtung verlässlicher Ausweichrouten hin zu den Binnen- und Seehäfen angewiesen. Das NRW-Verkehrsministerium arbeitet zurzeit an entsprechenden Lösungen. Bezüglich dieses Themas stehen die SPD-Landtagsabgeordneten Falk Heinrichs und Tanja Wagener regelmäßig in Kontakt mit dem Ministerium. Gemeinsam mit ihrem Kollegen Jens Kamieth (CDU-MdL) haben sie jetzt Verkehrsminister Michael Groschek (SPD) angeschrieben, um Genaueres über den aktuellen Stand der laufenden Bemühungen in Erfahrung zu bringen.