Konzept der Friedrich von Bodelschwingh-Grundschule mit großer Anerkennung

Zu einem erneuten Besuch in der Friedrich von Bodelschwingh-Grundschule in Buschhütten kam Willi Brase jetzt in Begleitung seines Landtagskollegen Falk Heinrichs. Im Gespräch mit Schulleiterin Claudia Gawrosch und Stellvertreterin Susanne Merkelbach kam natürlich zuerst der Deutsche Schulpreis zur Sprache, bei dem die Grundschule bereits mehrere Hürden genommen hat und jetzt unter den letzten 17 Bewerbern ist. Beide Politiker sind überzeugt, dass damit das Konzept und die Ausgestaltung in der Schule bereits hervorragend bestätigt sind.

In die jahrgangsgemischten Klassen sind inzwischen auch Flüchtlingskinder aufgenommen, eine „Extraklasse“ gibt es nicht. Das Kollegium ist davon überzeugt, dass die Kinder sich gut integrieren, sie lernen durch Beziehungen und gegenseitige Hilfestellungen. Das soziale Lernen voneinander gibt ihnen Stabilität und Kontinuität. Außerdem bleibt ihnen so ein erneuter Wechsel, wie aus den Flüchtlingsklassen erspart. Die Flüchtlingskinder erhalten zusätzlich mehrmals in der Woche eine Stunde intensive Sprachförderung.

Ein kleiner Traum von Schulleiterin Claudia Gawrosch und ihrer Stellvertreterin Susanne Merkelbach bleibt der Wunsch aus der Offenen Ganztagsgrundschule die verpflichtende Ganztagsschule zu machen. Ihr pädagogisches Konzept Kindern Lebensräume und familiäre Strukturen zu geben, würde dadurch gestärkt werden. „Morgens zusammen kommen, gemeinsam lernen und nachmittags gemeinsam gehen“, bekräftigte Susanne Merkelbach ihren Wunsch. Möglich könnte ja vielleicht ein Modellprojekt sein, um die Wunschvorstellung umzusetzen. Der dadurch erhöhte Raumbedarf könnte durch eine Containerlösung geschaffen werden. Landtagsabgeordneter Falk Heinrichs versprach daraufhin die schulpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion Renate Hendricks zu einem Besuch an der Friedrich von Bodelschwingh-Grundschule einzuladen.