Übergabe der „Roten Hände“ an die Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung

Willi Brase (MdB) übergibt die "Roten Hände" an Bärbel Kofler (MdB), die Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung.

Im Rahmen der jährlichen Aktion gegen den Missbrauch von Kindersoldaten hat Willi Brase, SPD-Bundestagsabgeordneter aus Siegen-Wittgenstein die Beiträge von Schülerinnen und Schülern aus seinem Wahlkreis an die Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung, Bärbel Kofler (MdB), übergeben. Die „Roten Hände“ werden jedes Jahr gesammelt und sollen auf den Missbrauch von Kindern als Soldaten hinweisen.

Die Menschenrechtsbeauftragte versprach, die „Roten Hände“ aus Siegen-Wittgenstein bei nächster Gelegenheit an die Vereinten Nationen zu übergeben, um damit bei der Weltgemeinschaft das Thema „Kindersoldaten“ weiter aktuell zu halten.

Anfang Februar hatten Schülerinnen und Schüler des Löhrtor- Gymnasiums und Mitglieder des Siegener Stadtrats ihre gesammelten „Roten Hände“ Willi Brase übergeben. Mit dieser Aktion beteiligten sich die Jugendlichen und Ratsmitglieder an der jährlichen Aktion gegen den Missbrauch von Kindern als Soldaten.

Seit dem Jahr 2002 verbietet ein Zusatzprotokoll der UN-Kinderrechtskonvention den Einsatz von Kindern als Soldaten. Dennoch gibt es weltweit noch über 250.000 Minderjährige, die in Kriegen verheizt werden.