Blaulichtkonferenz der SPD-Bundestagsfraktion: Herausforderungen gemeinsam meistern

Von l. n. r.: Kreisbrandmeister Bernd Schneider, Willi Brase (MdB), THW-Ortsbeauftragter Reiner Senner (Siegen), THW-Vizepräsident Gerd Friedsam

Willi Brase (MdB) begrüßte auf der Blaulichtkonferenz der SPD-Bundestagsfraktion u. a. den THW-Vizepräsidenten Gerd Friedsam, den THW-Ortsbeauftragten Reiner Senner (Siegen) und den Kreisfeuerwehrchef Bernd Schneider. Unter dem Motto „Herausforderungen im Bevölkerungsschutz“ hat die SPD-Fraktion mit rund 300 Teilnehmern von Hilfsorganisationen, Feuerwehren, der Polizei und dem THW aus ganz Deutschland diskutiert.

„Der Bevölkerungsschutz und die Katastrophenhilfe der Bundesrepublik Deutschland stehen vor neuen Herausforderungen. Aus vielen Gesprächen mit Vertretern der Blaulichtorganisationen als Vorsitzender des Unterausschusses Bürgerschaftliches Engagement weiß ich, dass es z. B. Schwierigkeiten bei der Suche nach Nachwuchs gibt. Aber auch Starkniederschläge, Unwetter, Überschwemmungen – die Folgen des Klimawandels, die wachsende Verwundbarkeit unserer modernen Gesellschaft, Angriffe auf kritische Infrastrukturen, Cyberattacken, Terrorismus und die Zunahme von internationalen Krisen – all das sind wichtige Zukunftsthemen.

Für Entwicklung der richtigen Lösungen ist der Dialog mit den Fachleuten aus den Regionen absolut notwendig. Sie wissen genau, wo der Handlungsbedarf liegt. Ich freue mich, dass THW-Vizepräsident Gerd Friedsam, der THW-Ortsbeauftragte Reiner Senner und Kreisfeuerwehrchef Bernd Schneider extra angereist sind. Jeder von uns weiß, dass wir z. B. bei der Flüchtlingsunterbringung oder den starken Unwettern im Sommer 2014 ohne die Blaulichtorganisationen in Siegen-Wittgenstein blass ausgesehen hätten.

Ich freue mich auch, dass der Haushaltsausschuss weitere Mittel für Katastrophenschutzfahrzeuge bereitstellt. Mit zwölf von insgesamt 38 Fahrzeugen profitiert auch NRW. Sie können im letzten Quartal 2016 angeschafft werden.

Die SPD-Bundestagsfraktion möchte sich dauerhaft für die Stärkung des Bevölkerungsschutzes und der Katastrophenhilfe einsetzen und pflegt deshalb schon seit Jahren mit ihren Blaulichtkonferenzen die Diskussion mit Fachleuten, Betroffenen und den Hilfsorganisationen.“