Falk Heinrichs begrüßte Bürgerbusverein und Feuerwehrleute aus Erndtebrück im Düsseldorfer Landtag

: Im Landtag NRW begrüßte Falk Heinrichs (SPD-MdL) jetzt u.a. Mitglieder des Bürgerbusvereins und der Feuerwehr aus Erndtebrück.
Gerrit Hackbarth (l.), Vorsitzender des Bürgerbusvereins Erndtebrück, überreichte Falk Heinrichs als Dank für die Einladung in den Landtag eine individuell gestaltete und beschriftete Wittgensteiner Schieferplatte.

Erndtebrück/Düsseldorf. Zahlreiche Mitglieder des Bürgerbusvereins und der Feuerwehr aus Erndtebrück besuchten jetzt gemeinsam mit ihrem Bürgermeister Henning Gronau den Landtag in Düsseldorf. Darüber hinaus konnte Falk Heinrichs, heimischer SPD-Landtagsabgeordneter, auch einige Gäste aus Bad Berleburg und Hilchenbach begrüßen.

In einer lebhaften Diskussion mit Falk Heinrichs ging es u.a. um das vom Landtag vor einiger Zeit beschlossene neue Gesetz über den Brandschutz, die Hilfeleistung und den Katastrophenschutz (BHKG). „Dieses Gesetz stellt eine gute und tragfähige rechtliche Basis für die künftige Arbeit der Feuerwehren in unserem Land dar“, betonte Heinrichs, der dem Innenausschuss des Parlaments angehört. Auf die Psychosoziale Unterstützung für Einsatzkräfte (PSU) angesprochen, bezeichnete der SPD-Politiker diese Aufgabe als „sehr wichtig“ und erklärte: „Entsprechend den jeweiligen örtlichen Rahmenbedingungen gilt es, entsprechende multiprofessionelle Teams aufzubauen, die den Feuerwehrleuten dabei helfen, belastende Erlebnisse schneller verarbeiten zu können. Dafür gewährt das Land auch die erforderliche finanzielle Unterstützung.“

Weitere Gesprächsthemen waren die notwendige Schaffung einer besseren Verkehrsanbindung Wittgensteins durch ein konsequentes Vorantreiben der ‚Route 57‘. „Die weitere Planung und schrittweise Realisierung dieser Ortsumgehungskette zwischen Kreuztal und Schameder/Leimstruth ist unabdingbar. Sie muss daher komplett in den vordringlichen Bedarf des neuen Bundesverkehrswegeplans aufgenommen werden“, unterstrich Falk Heinrichs. Ebenso wichtig wie die Verkehrsinfrastruktur sei auch der Breitbandausbau für Gewerbe- und Wohngebiete. „Das Land NRW stellt gemeinsam mit dem Bund erhebliche Fördermittel bereit, um die Breitbandversorgung auch in den ländlichen Regionen in möglichst absehbarer Zeit spürbar zu verbessern. Auf dieser Basis ist es dem Kreis Siegen-Wittgenstein auch möglich, künftig einen Breitbandkoordinator einzusetzen, der diese Dinge vorantreiben soll“, so Heinrichs.

Auch der Windkraftausbau und die Frage, ob es in NRW sogenannte „no-go-areas“ gibt, wurde von den Gästen aus Wittgenstein und dem Siegerland angesprochen. Zu den „no-go-areas“ erklärte der SPD-Innenpolitiker: „Solche Zonen gibt es bei uns in NRW nicht. Gemeinsam mit der Polizei würde ich ohne Angst jedes Stadtviertel und jeden Punkt in Nordrhein-Westfalen ansteuern. Der Staat hat das Gewaltmonopol und darf auf keinen Fall zulassen, dass irgendwo rechtsfreie Räume entstehen.“

Gerrit Hackbarth, seit einiger Zeit neuer Vorsitzender des Erndtebrücker Bürgerbusvereins, überreichte Falk Heinrichs als Dank für die Einladung in den Landtag eine individuell gestaltete und beschriftete Wittgensteiner Schieferplatte, die künftig einen Ehrenplatz im Düsseldorfer Büro des SPD-Abgeordneten erhalten wird. Nach dem Landtagsbesuch mit einstündiger Teilnahme auch an einer Plenarsitzung nutzten die Gäste die Gelegenheit, sich im benachbarten WDR-Funkhaus über die Produktion von Fernseh- und Hörfunksendungen informieren zu lassen; abschließend gab es noch freie Zeit für Altstadt und Königsallee.