„Die Route 57 ist nicht mehr aufzuhalten – der Planungszug rollt bereits“

Bei einem Besuch in Kreuztal betonte NRW-Verkehrsminister Michael Groschek, dass die ‚Route 57‘ nicht mehr aufzuhalten sei. Erster Schritt werde der Bau der Südumgehung Kreuztal sein, der Planungszug auch für die übrigen Ortsumgehungen rolle bereits.

Kreuztal/Erndtebrück. Michael Groschek, Minister des Landes NRW für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr, machte heute Vormittag (11. Mai 2017) auf dem Weg zur offiziellen Freigabe der HTS-Süd in Niederschelden Station in Kreuztal, wo er mit Falk Heinrichs, Willi Brase und Bürgermeister Walter Kiß zusammentraf. Wichtigstes Gesprächsthema war die Realisierung der ‚Route 57‘.

Minister Groschek erklärte: „Wittgenstein und das nördliche Siegerland benötigen die ‚Route 57‘. Diese ist nicht mehr aufzuhalten. Noch vor der Sommerpause ist mit dem Planfeststellungsbeschluss für die Südumgehung Kreuztal zu rechnen. Ihr damit in greifbare Nähe rückender Bau ist der unwiderrufliche Einstieg in die Realisierung der im neuen Bundesverkehrswegeplan insgesamt als ‚vordringlich‘ eingestuften Ortsumgehungskette zwischen Kreuztal und Erndtebrück-Schameder. Die Planung der weiteren Ortsumgehungen läuft und wird von Straßen.NRW zügig vorangetrieben.“ Die dafür erforderlichen Planungskapazitäten seien vorhanden, unterstrich Michael Groschek.

Der NRW-Verkehrsminister fügte hinzu: „Der Planungszug rollt also bereits. Die Entschlossenheit und das große Engagement, mit der Falk Heinrichs, Willi Brase und weitere regionale Akteure in all den vergangenen Jahren mit Erfolg für die Route 57 gekämpft haben, hat mich stets sehr beeindruckt. Südwestfalen mit dem Siegerland und Wittgenstein ist heute unsere industriestärkste Region in Nordrhein-Westfalen. Damit dies auch in Zukunft so bleibt, braucht dieser Wirtschaftsraum einen konsequenten Ausbau seiner Verkehrs- und natürlich auch der digitalen Infrastruktur. Ich sichere der Region weiterhin die volle Unterstützung der Landesregierung zu.“