Landrat Andreas Müller in den Landesvorstand der NRW-SPD gewählt

Andreas Müller gehört künftig dem Landesvorstand der NRW-SPD an. Die Delegierten des ordentlichen Parteitages der  nordrhein-westfälischen Sozialdemokraten haben ihn jetzt in das höchste Gremium ihrer Partei auf Landesebene gewählt. Damit gehört zum ersten Mal ein Siegen-Wittgensteiner dem Landesvorstand der NRW-SPD an. „Wenn in Berlin oder Düsseldorf Entscheidungen getroffen werden, dann hat man oft das Gefühl, dass dabei Interessen von Städten, Gemeinden und Kreisen nicht wirklich berücksichtigt worden sind“, sagt Müller: „Deshalb ist es mir ein besonderes Anliegen, die kommunale Sichtweise zu aktuellen Herausforderungen in den Vorstand der Landes-SPD einzubringen und damit diesem Thema auch auf Landesebene ein stärkeres Gewicht zu geben.“

Müller ist seit 18 Jahren Mitglied der SPD und hat sich bereits vor seiner Wahl zum Landrat kommunalpolitisch als Ratsmitglied in Burbach und als Kreistagsmitglied in Siegen-Wittgenstein stark engagiert. Der 35-Jährige gehört zur Generation der „Digital Natives“, für die das Internet kein „Neuland“ mehr, sondern selbstverständlicher Teil ihres Alltags ist: „Deshalb hat das Themenfeld der Digitalisierung für mich einen ganz besonderen Stellenwert. Das reicht vom Giganetzzugang für alle per Glasfaserhausanschluss bis hin zu sozialen Fragen, die damit verbunden sind. Ob es um Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, Fern- und Telemedizin oder neue Mobilitätsformen geht – gerade für den ländlichen Raum bietet die Digitalisierung enorme Chancen. Dabei brauchen wir aber – wie bei vielen anderen Zukunftsthemen – die Unterstützung von Land und Bund, um die ich intensiv werben werde.“

Willi Brase, Unterbezirksvorsitzender der SPD in Siegen-Wittgenstein, freut sich sehr, dass Andreas Müller künftig dem Landesvorstand angehört: „Hier wird ein Generationenwechsel sichtbar“, betont er: „Andreas Müller ist als Mensch und Politiker absolut authentisch. Ihm geht es darum, ganz konkrete Verbesserungen für die Menschen vor Ort zu erreichen. Daran arbeitet er als Landrat zielstrebig und sehr engagiert, ohne großes TamTam – das ist sehr wohltuend. Er wird mit seinen Ideen und seiner Art, Politik zu machen, ohne Zweifel eine große Bereicherung für den SPD-Landesvorstand sein und unserer Region zusätzliches Gehör in der Landeshauptstadt verschaffen.“