Über 925 Millionen Euro Corona-Hilfe für Unternehmen in unserer Region

Nezahat Baradari, die SPD-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis „Olpe – Märkischer Kreis I“ mit Betreuungswahlkreis Siegerland, sieht in der Zwischenbilanz der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zur Förderung von Unternehmen in der Corona-Krise ein starkes Signal für die Region: „Insgesamt erhielten von Anfang der Corona-Krise bis zum 30. September 2020 mehr als 1.200 heimische Unternehmen Kredite in Höhe von etwa 925 Millionen Euro. Davon flossen rund 140 Millionen Euro in den Kreis Olpe, rund 561 Millionen Euro in den Märkischen Kreis und über 224 Millionen Euro nach Siegen-Wittgenstein“, erklärt die Abgeordnete.

Nezahat Baradari macht hierzu deutlich, dass „diese Zahlen zwar zunächst astronomisch klingen, die Kredite jedoch enorm wichtig für die vielen kleinen und mittleren Unternehmen in unserer Region sind. Gerade jetzt, mitten in der zweiten Infektionswelle, dürfen wir keine Kosten und Mühen scheuen, um Arbeitsplätze zu sichern und den Menschen eine weniger sorgenvolle Perspektive zu bieten. Für Beschäftigte in Gastronomie, Hotellerie, Kulturbranche, bei Service- und Dienstleistungen und viele andere Branchen, geht es um nichts weniger als die Existenz. Wir dürfen und wir werden daher nichts unversucht lassen, um den Menschen zu helfen.“

Bereits im Juni erhielt Baradari einen ersten Überblick von der KfW über die geleisteten Hilfskredite. Zum Stichtag 30.06. hatten etwa 600 heimische Unternehmen KfW-Kredite in Höhe von rund 209 Millionen Euro erhalten. Die Zahl der Unternehmen aus unserer Region, bei denen die Bundesmittel angekommen sind, hat sich seither nochmals verdoppelt. Bundesweit wurden allein im 3. Quartal mehr als 90.000 Kreditanträge mit einem Gesamtvolumen von rund 45 Milliarden Euro von der KfW genehmigt. Etwa 97 % der Anträge kamen von kleinen und mittleren Unternehmen.

„Kleine und mittelständische Unternehmen sowie Soloselbstständige sind das Herzstück unserer Wirtschaft. Es ist daher wichtig, dass wir rasch alle notwendigen Maßnahmen ergreifen, diese so wichtigen Arbeitsplätze abzusichern, bis sich unser gesellschaftliches Leben wieder normalisieren kann. Die Finanzpolitik von Bundesfinanzminister Olaf Scholz erweist sich retrospektiv als genau richtig, weil wir somit diese wichtige unterstützende Hilfe für die Wirtschaft ermöglichen können“, so die Bundestagsabgeordnete Baradari abschließend.