Stärkung der Industrieregion Südwestfalen

Südwestfalen als Industrieregion zukunftssicher stärken und Arbeitsplätze sichern – das ist der Antrag, den Samir Schneider, Vorsitzender des Stadtverbandes Bad Laasphe und jetzt auch Landtagskandidat für den Wahlkreis 127, auf dem Unterbezirksparteitag vorgestellt hat. Dieser Antrag wurde einstimmig von den Mitgliedern angenommen und wird nun an den SPD Landesparteitag verwiesen.

Antrag: Industrieregion Südwestfalen zukunftssicher stärken und Arbeitsplätze sichern

Die SPD in Siegen-Wittgenstein und die SPD in Südwestfalen setzen sich für die Arbeitsplatzerhaltung und Stärkung der Industrieregion Südwestfalen ein. Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind ein wichtiger Schlüssel zur Zukunftsgestaltung der regionalen und industriellen Arbeitswelt. Gemeinsam mit den Gewerkschaften und den Arbeitgeberverbänden müssen wir die Mitarbeiter der Unternehmen durch Weiterbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen fördern. In Kooperation zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer können wir durch zusätzliches landes- beziehungsweise staatlichen Fördermöglichkeiten den Familien das Vertrauen und die Sicherheit geben, finanziell unabhängig zu bleiben.

In Nordrhein-Westfalen sind alleine ca. 250.000! Beschäftigte mittelbar und unmittelbar in der Automotive-Branche beschäftigt.

Die Industrieregion Südwestfalen lebt von der Automobilindustrie und von den stahlverarbeitenden Unternehmen. Durch die Transformation der Arbeitswelt sind viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer verunsichert und wissen nicht wie sich ihr Arbeitsplatz in der Zukunft verändern wird. Auch in dieser Branche arbeiten viele Menschen ohne Berufsausbildung, oder sind Quereinsteiger mit einer anderen berufsfremden Ausbildung, um ihre Familie finanziell zu versorgen. Wir die SPD müssen als „Arbeiter“ Partei den Menschen, verlässliche und vertrauensvolle Antworten/Lösungen anbieten.

Regionale Kooperationen und Austauschmöglichkeiten

Südwestfalen ist eine Region mit vielen mittelständischen Unternehmen, aber viele dieser Unternehmen haben aufgrund von mangelnder Forschungskapazitäten nicht die Möglichkeit die technologischen und ökologischen Herausforderungen der Zukunft, ihre Produkte kundengerecht weiterzuentwickeln. Wir müssen die gemeinschaftlichen Bildungs-, Weiterbildungs- und Forschungseinrichtungen durch eine regionale Wirtschaftsförderung und einem Dachverband stärken. Gemeinsame regionale Kooperationen und Austauschmöglichkeiten würden die heimischen Unternehmen stärken.

Durch kommunale Wirtschaftsförderung und gezielten strukturpolitischen Landes und Bundes Maßnahmen, müssen die Unternehmen zur Erschließung neuer Produktlinien und Technologien begleitet werden. Wir müssen unseren Unternehmen mit ihren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer den Mut und das Vertrauen und die Möglichkeiten geben, Südwestfalen zur „Know How“ Region mit innovativen Ideen mit qualifizierten Mitarbeitern zukunftsfähig zu entwickeln.

„Digitale Kompetenz“ unserer Gesellschaft stärken

Die Südwestfalen Regionale 2025 bietet zusätzliche Chancen, die digitalen Möglichkeiten zu erweitern. Vom digitalen Bildungsangebot für unsere Gesellschaft, bis zum digitalen Arbeitsplatz der Zukunft, gibt es eine Vielzahl an innovativen Ideen zur Gestaltung unserer Region Südwestfalen. Vom Kindergarten bis zur Aus-, Fort- und Weiterbildung können wir die digitalen Angebote den Bedürfnissen der Menschen ausrichten, sodass wir die „digitale Kompetenz“ unserer Gesellschaft stärken.

Gemeinsam und durch entschlossenes Handeln, können wir unsere Region in Südwestfalen zukunftssicher aufstellen und zu einer „Know How“ Region mit hervorragenden qualifizierten Mitarbeitern mit innovativen Ideen, mit guten mittelständischen Unternehmen weiterentwickeln.

Auch die Westfalenpost hat über unseren Antrag berichtet.