„Manfred Klein ist Müsen und Müsen ist Manfred Klein“

Manfred Klein aus Müsen (Mitte) ist der zwölfte Preisträger der Schmidt-Nienhagen-Medaille. Bild: Sarah Rubens, SPD

Manfred Klein mit Schmidt-Nienhagen-Medaille ausgezeichnet

„Das schöne Wort tut’s nicht allein, die Tat soll unser Zeuge sein.“ Dieses Zitat von Goethe waren die Dankesworte von Manfred Klein, dem diesjährigen Preisträger der Schmidt-Nienhagen-Medaille. Damit wurde er dem gerecht, was unter anderem Klaus Stötzel aus dem Ortsverein Hilchenbach über seinen langjährigen Weggefährten erzählte: Klein habe immer nach dem Motto „Net schwätze, mache!“ gehandelt. In seiner Rede brachte Klaus Stötzel auf den Punkt, wie wichtig Manfred Klein für seine Heimat ist: „Manfred Klein ist Müsen und Müsen ist Manfred Klein.“

Bild: Sarah Rubens, SPD

Die SPD-Kreistagsfraktion Siegen-Wittgenstein verlieh in diesem Jahr zum zwölften Mal die Medaille, die eine Auszeichnung für besonderes ehrenamtliches Engagement ist. Manfred Klein war viele Jahre kommunalpolitisch und ehrenamtlich aktiv. Unter anderem war er Mitglied im Gemeinderat Müsen, Stadtverordneter, zweiter stellvertretender Bürgermeister in Hilchenbach und Ortsvorsteher in Müsen.

Aktiv in vielen Vereinen

Auch im Ort und in den lokalen Vereinen war Manfred Klein sehr engagiert. Noch heute ist er Mitglied im Gesangverein, der AWO sowie im Kulturverein Müsen, bei dem er auch zu den Gründungsmitgliedern gehört. Im TuS Müsen und im Schützenverein Müsen ist er Ehrenmitglied. Sein Ortsverein beschreibt ihn als fest in der Hilchenbacher Bürgerschaft verankert. Manfred Klein habe in den 40 Jahren, in denen er kommunalpolitisch tätig war, seine Ämter immer bescheiden, aufrichtig und verantwortungsvoll ausgeübt.

Bild: Sarah Rubens, SPD
Nadja Lüders, Generalsekretärin der NRWSPD, lobte in ihrer Laudatio nicht nur Manfred Kleins Engagement, sondern die Strahlkraft der Verleihung der Schmidt-Nienhagen-Medaille. Die Gesellschaft sei geprägt von hohem Respekt vor der Tatkraft jedes einzelnen. Sie hob vor allem das Bürgerhaus in Müsen hervor, in dem die diesjährige Veranstaltung stattfand. Denn ohne Manfred Klein hätte es dieses Bürgerhaus vielleicht gar nicht gegeben.

Grußworte per Videobotschaft

Auch Bundestagskandidatin Luiza Licina-Bode fand lobende Worte für die vielen Tätigkeiten von Manfred Klein und moderierte damit außerdem Video-Grußworte an, die von einigen überregionalen SPD-Mitgliedern an den Preisträger gerichtet wurden. Lars Klingbeil, Birgit Sippel, Rolf Mützenich, Nezahat Baradari, Gordan Dudas und Dirk Wiese lobten die vielen Aktivitäten ihres Genossen in seiner Heimat. Er habe zu denen gehört, die im Wahlkampf von Tür zu Tür gegangen seien, Plakate geklebt und Flyer verteilt haben und sich so für die Ziele der Partei eingesetzt haben. Das sei auch heute noch wichtig, auch um junge Parteimitglieder zu motivieren.

Passend zum Bergbau, der Müsen in der Vergangenheit maßgeblich prägte, spielte der Musikverein Müsen als letzten musikalischen Beitrag des Tages das Steigerlieg. Die Musikerinnen und Musiker hatten die Veranstaltung unter Leitung von Dirk Setzer musikalisch begleitet. Danach richtete Martin Debus, Vorsitzender des Ortsvereins Hilchenbach sein Schlusswort an das Publikum: „Das Gemeinschaftsgefühl, das man in Müsen spüren kann, hat seine Wurzeln im Ehrenamt.“

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