Bild: Julia Brase / Sarah Rubens

Rundreise durch den Wahlkreis 127

SPD Siegen-Wittgenstein mit Spitzenkandidat der NRWSPD

Samir Schneider, Landtagskandidat der SPD Siegen-Wittgenstein (Wahlkreis 127, Bad Berleburg, Bad Laasphe, Erndtebrück, Netphen, Hilchenbach, Kreuztal, Wilnsdorf) war gemeinsam mit dem Vorsitzenden der NRWSPD, Thomas Kutschaty, auf Rundreise durch Siegen-Wittgenstein. Dabei besuchten sie gemeinsam mit anderen Vertreterinnen und Vertretern der SPD verschiedene Unternehmen, diskutierten unter anderem Themen wie Fachkräftemangel, die Sperrung der A45, die Route57 und Straßenausbaubeiträge.

Campus Buschhütten

Die Rundreise starte am Campus Buschhütten der Firma Achenbach. Dort lernten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Campus kennen. Sie erfuhren, dass das Konzept von Reallabor und Realwerkstatt die Region, Industrieunternehmen, Studierende und Auszubildende verbindet. Digitale Transformation wird an realen Wertschöpfungsprozessen erlebbar gemacht. Ein Schwerpunkt ist der Nutzen, den künstliche Intelligenz (KI) für die Nachhaltigkeit von Produktionsprozessen haben kann. „Der Campus Buschhütten zeigt, wie moderne Ausbildung aussehen kann“, sagt Samir Schneider, der selbst in der Metallindustrie tätig ist. „Die Verknüpfung von Wissenschaft und Industrie ist hier vorbildlich und lässt alle Beteiligten profitieren.“

SMS Group

Eine weitere Station der Rundreise war die sms group in Hilchenbach. Hier diskutierten die Politiker mit den Verantwortlichen vor allem logistische Schwierigkeiten, die schon seit vielen Jahren bestehen, jetzt aber durch die Sperrung der A45 für alle Unternehmen in der Region noch deutlicher zu spüren sind. Der Neubau der Talbrücke Rahmede werde mindestens drei Jahre dauern. Zudem seien die maroden Brücken entlang der A45 ein Problem, das uns die nächsten zehn Jahre begleiten werde, so Thomas Kutschaty.

Gerade die Planung und Beantragung von Schwertransporten sei für die Unternehmen eine große Herausforderung und mache mittlerweile einen großen Teil der Gesamtkosten eines Produkts aus.

Ejot

Ähnlich verlief das Gespräch auch bei dem Wittgensteiner Unternehmen EJOT, bei dem der Fokus einmal mehr auf dem Bau der Route57 lag, der für die dort angesiedelten Firmen eine wichtige Anbindung an das Autobahnnetz darstellen würde.

Straßenausbaubeiträge – KAG

Viel Zeit nahm bei der Rundreise durch den Wahlkreis das Thema KAG ein. Christa Guardia, Initiatorin der Bürgerinitiativen in NRW zur Verhinderung der Straßenausbaubeiträge, hatte Schneider und Kutschaty zunächst zu einem Gespräch eingeladen. Später wurde das Thema bei einer Bürgerversammlung in der Erndtebrücker Schießhalle vertieft. Rund 60 Bürgerinnen und Bürger aus ganz NRW waren nach Erndtebrück gekommen, um den Vorsitzenden der NRWSPD mit den Plakaten gegen die Straßenausbaubeiträge zu begrüßen.

Die Teilnehmenden machten ihren Widerstand deutlich und stießen bei den Politikern damit auf offene Ohren: „Die Straßenausbaubeiträge sind existenzbedrohend und nicht sozial. Wir setzen uns dafür ein, dass sie abgeschafft werden“, so Schneider.