Schmidt-Nienhagen-Medaille

Bild: Fotomontage

Die SPD-Kreistagsfraktion verleiht seit 2010 einmal jährlich die Schmidt-Nienhagen-Medaille an verdiente Persönlichkeiten. Ihren Namen verdankt die Auszeichnung den beiden Sozialdemokraten Hermann Schmidt und Walter Nienhagen, denen die Menschen im Siegerland und in Wittgenstein, die Sozialdemokratische Partei Deutschlands und auch die SPD-Fraktion im Kreistag Siegen-Wittgenstein viel zu verdanken haben.

Hier gelangen Sie zur Richtlinie zur Verleihung der Schmidt-Nienhagen-Medaille.

Hermann Schmidt wurde am 6. Februar 1917 in Allendorf geboren.

Er war im Zeitraum von 1948 bis 1983 Mitglied der Kreistage der Kreise Siegen und Siegen-Wittgenstein. Von 1956 bis 1958 und von 1964 bis 1974 war Hermann Schmidt Landrat des Kreises Siegen und anschließend – nach der kommunalen Gebietsreform – bis 1983 Landrat des neuen Kreises Siegen-Wittgenstein. Von 1961 an bis zu seinem Tod war Hermann Schmidt Mitglied des Deutschen Bundestages. Hier war er von 1969 bis 1972 stellvertretender Vorsitzender und von 1972 bis 1975 Vorsitzender des Verteidigungsausschusses des Bundestages. Von 1975 bis 1976 war er Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister der Verteidigung. Hermann Schmidt verstarb am 10. Februar 1983 in Burbach-Würgendorf.

Walter Nienhagen wurde am 6. Mai 1927 in Leipzig geboren.

Er war von 1964 an Mitglied in den Räten der Kommunen Geisweid, Hüttental und Siegen. Von 1969 bis 1999 war er Mitglied der Kreistage der Kreise Siegen und Siegen-Wittgenstein. Landrat des Kreises
Siegen-Wittgenstein war Walter Nienhagen von 1984 bis 1999. Walter Nienhagen verstarb am 16. Dezember 2007 in Siegen.